03. Juli 2008

Weiterhin eine gesunde Bilanz Weiterhin eine gesunde Bilanz

Universitätsklinikum Bonn veröffentlicht seinen Geschäftsbericht 2007

Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Bonn hat jetzt dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 zugestimmt. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Im operativen Krankenhausgeschäft wurde ein Gewinn von etwa 600.000 Euro erwirtschaftet.

Der Kaufmännische Direktor des Universitätsklinikums Bonn, Dr. Hans-Jürgen Hackenberg, zeigte sich mit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr sehr zufrieden: "Trotz stagnierender Krankenhausbudgets, steigender Kosten und der Tariferhöhungen hat unser Universitätsklinikum erneut ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt." Allein im vergangenen Jahr musste das Klinikum eine Budgetkürzung um 2,55 Millionen Euro verkraften. Im Vergleich zu 2004 muss das Klinikum mit rund 6,5 Millionen Euro weniger auskommen.



Das Bonner Universitätsklinikum hat 2007 den Umsatz um 6,3 Prozent auf 534,3 Millionen Euro gesteigert. Es wurden rund 42.200 Patienten stationär versorgt, das sind 1.300 Patienten mehr als im Vorjahr. Auch die ambulante Versorgung kann einen Anstieg verzeichnen. Es gab 130.936 Poliklinische Neuzugänge und 277.492 ambulante Behandlungen. Das Ergebnis aus der Krankenversorgung von etwa 600.000 Euro ist gegenüber dem Vorjahr um 150.000 Euro leicht gestiegen. "Das Ergebnis ist umso erfreulicher, da unser Klinikum die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bisher unter anderem auch durch eine positive Leistungsentwicklung im stationären Bereich abpuffern konnte", betont der Kaufmännische Direktor.



Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand des Bonner Universitätsklinikums jedoch mit Mehrkosten von 18 Millionen Euro für die Krankenversorgung. Ursache sind unter anderem gestiegene Personalkosten und höhere Energiepreise. "Da bereits erste Maßnahmen für eine positive Kostenentwicklung greifen, können wir voraussichtlich 5,5 Millionen Euro auffangen", sagt Dr. Hackenberg. Dennoch rechne er beim operativen Betriebsergebnis mit einem Minus von 12,5 Millionen Euro. "Für das Bonner Universitätsklinikum bestehen derzeit keine bestandsgefährdeten Risiken. Wir werden alle Chancen auf ein profitables Wachstum nutzen", sagt Dr. Hackenberg.



Investitionen für die Zukunft




Zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation des Universitätsklinikums setzt der Vorstand neben dem Ausbau spezialisierter ambulanter Leistungen, Kooperationen mit Kliniken und niedergelassenen Ärzten, Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung vor allem auf Investitionen. Die Inbetriebnahme des zentralen Bettenhauses 1 mit integriertem Bonner Notfallzentrum ist hierfür ein erster Meilenstein. Allein im vergangenen Geschäftsjahr investierte das Bonner Universitätsklinikum 95,4 Millionen Euro in den Ausbau und die Instandsetzung von Kliniken, technischen Anlagen und in moderne Geräte. Zudem befinden sich derzeit das Biomedizinische Zentrum, der Pflegetrakt der HNO-Augenklinik, das Seminargebäude und das Parkhaus Nord in Bau.



Baukräne werden auch in den kommenden Jahren die Skyline des Bonner Venusbergs prägen: So sind der Neubau der Bettenhäuser 2 bis 4 mit zentraler Radiologie, der Neubau der Kinderklinik mit Geburtshilfe, der Neubau des Deutschen Demenzzentrums und die Errichtung weiterer Parkhäuser geplant. Hinzu kommen aufwendige Sanierungen und Instandsetzungen, um ältere Campusbereiche für Patienten attraktiver zu gestalten. Insgesamt sind Investitionen von über 300 Millionen Euro veranschlagt. "Wir wollen auch in Zukunft unseren Patienten eine exzellente medizinische Versorgung bieten und gleichzeitig weiterhin Forschung und Lehre auf Spitzenniveau gewährleisten", sagt der Kaufmännische Direktor.



Kontakt für die Medien:

Dr. Hans-Jürgen Hackenberg

Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikum Bonn

Telefon: 0228/287-14040

E-Mail: hans-juergen.hackenberg@ukb.uni-bonn.de



Achim Flender

Leiter Finanzwesen und Controlling

Kaufmännische Direktion des Universitätsklinikums Bonn

Telefon: 0228/287-16075

E-Mail: achim.flender@ukb.uni-bonn.de





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