Verantwortung zum Schutz der Tiere
Tierexperimentelle Forschung an der Universität Bonn

Stabsstelle Tierschutz

Die Bestellung von einem oder mehreren Tierschutzbeauftragten (TierSchB) ist gemäß Tierschutzgesetz erforderlich für genehmigungs- und anzeigepflichtige Tierversuche sowie für das Töten zu wissenschaftlichen Zwecken. Die Tierschutzbeauftragten sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der Genehmigungsbehörde und den Antragstellern; Sie fungieren als Mittler zwischen der Behörde und den Versuchsdurchführenden sowie den mit der Pflege, Versorgung und Behandlung der Versuchstiere betrauten Personen. 

Die Stabsstelle Tierschutz betreut die tierexperimentelle Forschung an der Universität Bonn.

Die Stabstelle Tierschutz befindet sich derzeit in einer Neustrukturierung. Weitere Information folgen.

Aufgabe

Die Stabsstelle Tierschutz betreut die tierexperimentelle Forschung an der Universität Bonn. Sie besteht aus den Tierschutzbeauftragten der Universität Bonn und erfüllt im Wesentlichen die Aufgaben der Tierschutzbeauftragten nach §10 Tierschutzgesetz und §5 Tierschutzversuchstierverordnung.

Zu den Kernaufgaben gehören die Beratung bei der Planung und Erstellung von Tierversuchsanträgen, die Kontrolle von laufenden Versuchen sowie von Tierhaltungen nach §11 Tierschutzgesetz. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Personen, die Tierexperimente durchführen, steht dabei ebenso im Vordergrund. Die Stabsstelle handelt nach den Grundsätzen des 3R-Prinzips (Reduce, Replace, Refine) und ist grundsätzlich bestrebt Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch zu fördern.

Vorschriften, Bedingungen, Auflagen
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Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
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Tierwohl

Aufgabe der Tierschutzbeauftragten ist es insbesondere, auf die Einhaltung der Vorschriften, Bedingungen und Auflagen im Interesse des Tierschutzes zu achten. Außerdem sollen sie die Einrichtungen und die mit den Tierversuchen befassten Personen beraten. Hierzu gehört zum Beispiel, dass sie bereits bei der Planung von Versuchen darauf achten, ob der verfolgte Zweck nicht auch durch andere Methoden oder Verfahren erreicht werden kann. Wenn es keine Alternative zum Tierversuch gibt, achten sie darauf, dass die Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere auf das unerlässliche Maß beschränkt werden. 

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