Matthias Braun erhält Spitzenförderung

Frisch an die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn berufen und gleich eine der höchstrangigsten Spitzenförderungen der Europäischen Union eingeworben: Der Ethiker und Theologe Prof. Dr. Matthias Braun erhält einen begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Damit ist eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahren verbunden. Der Wissenschaftler und sein Team untersuchen die ethischen und gesellschaftlichen Auswirkungen Digitaler Zwillinge im Gesundheitsbereich auf den Menschen.

Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Antibiotika sind bis heute unsere wichtigste Waffe gegen bakterielle Infektionen. Jedoch verlieren sie zunehmend an Wirkung, da Antibiotikaresistenzen auf dem Vormarsch sind. Antibiotikaresistenzen stellen eine ernstzunehmende Bedrohung dar, denn sie erschweren nicht nur die erfolgreiche Behandlung von Infektionskrankheiten, sondern schränken auch viele moderne medizinische Therapien und Behandlungen ein, die durch Antibiotika überhaupt erst möglich gemacht werden. So sind Chemotherapien, Transplantationen oder chirurgische Eingriffe ohne Antibiotika nicht möglich. 

Themenwochen „Zweifel am Studium?“ an der Uni Bonn

Vom 1. bis 16. Dezember 2022 veranstaltet die Zentrale Studienberatung der Universität Bonn die Themenwochen „Zweifel am Studium?“. Studierende mit Studienzweifeln, Wechsel- oder Abbruchgedanken, können sich in diesem Zeitraum online, telefonisch und vor Ort über Perspektiven und Alternativen informieren und Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen.

Hohe Dunkelziffer bei „stillen“ Hirninfarkten – auch junge Menschen betroffen

Schlaganfälle haben ein epidemisches Ausmaß erreicht: 2019 waren weltweit mehr als 100 Millionen Menschen von einem Schlaganfall betroffen. Ein solcher Hirninfarkt kann auch ganz unbemerkt „im Stillen“ passieren und taucht dann in der Statistik überhaupt nicht auf. Die Weltschlaganfallorganisation prognostiziert, dass weltweit jeder vierte Erwachsene über 25 Jahren im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall erleiden wird. Nicht nur alte Menschen, sondern auch Jugendliche und junge Erwachsene sind betroffen. Die derzeitigen weltweiten Kosten des Schlaganfalls werden auf 721 Milliarden US-Dollar geschätzt. 

Den Blick weiten

Die International Days 2022 haben mit einem abwechslungsreichen Programm die internationalen Verbindungen und Initiativen der Universität Bonn in den Mittelpunkt gestellt. Das fast zweiwöchige Programm hat dabei die Brücke geschlagen von wissenschaftlichen Podiumsdiskussionen und Workshops über forschungspolitische Formate bis hin zu Kulturevents. Die Verleihung der Staatspreise an herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen – unter anderem des von der jüngst verstorbenen Königin Elisabeth II. gestifteten Queen‘s Prize – durch die Botschaftsvertretungen des Vereinigten Königreichs, Spaniens und Frankreichs eröffnete die diesjährigen internationalen Tage.

Unter den Top 100 Unis weltweit

Das World Reputation Ranking, das vom renommierten Magazin Times Higher Education (THE) herausgegeben wird, sieht die Universität Bonn unter den TOP 100 Universitäten der Welt. Die Universität schneidet im internationalen Vergleich in Ranggruppe 91-100 sehr gut ab und steht auch deutschlandweit auf einem hervorragenden 6. Platz.

Studienzweifel als Chance!

Die Zentrale Studienberatung der Universität Bonn veranstaltet am Donnerstag, 1. Dezember, von 17 bis 18:30 Uhr die vierte FuckUp Night zum Thema Studienzweifel – diesmal digital im Livestream.

Goldmedaille für Melksoftware „AutoDry“

Mit Gold des „Innovation Awards EuroTier 2022“ wurde das Melksoftware-Modul „AutoDry“ ausgezeichnet. Forschende der Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn hatten die Idee dazu und waren auch an der Entwicklung beteiligt. Das Modul reduziert automatisch und tierindividuell die Milchmenge in den letzten Tagen der Melkphase (der Laktation). Dies geschieht, bevor die Kuh vor der nächsten Kalbung zur Regeneration des Eutergewebes nicht mehr gemolken wird und „trockensteht“. Durch die automatische Milchleistungsreduktion kann das Risiko für eine Euterinfektion in der Trockenstehphase verringert und damit der Einsatz von Antibiotika in der Milchviehhaltung reduziert werden. 

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