Universität Bonn im Ranking „Highly Cited Researchers 2022“ vertreten

Mit insgesamt 13 Forschenden ist die Universität Bonn dieses Jahr im internationalen Ranking „Highly Cited Researchers“ vertreten. Die auf dieser Liste „Highly Cited Researchers“ geführten Personen gehören laut den Machern des Rankings zu dem weltweit einflussreichsten Prozent ihres Faches.

Sie wollten nur studieren: Frauenschicksale in Schwarz-Weiß

Eine neue Ausstellung im Frauenmuseum Bonn richtet den Fokus auf junge ungarische Jüdinnen, deren Leben durch die Einführung des sogenannten Numerus-Clausus-Gesetzes im Jahr 1920 grundlegend beeinflusst wurde. Basierend auf familiären Erinnerungen, historischen Dokumenten und Fotografien erweckt die Ausstellung vom 20. November bis 22. Dezember 2022 die Schicksale und Errungenschaften von Frauen zum Leben, die im ersten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts geboren wurden. Darüber hinaus zeigt sie, welchen Einfluss das Gesetz auf die Frauenbewegung und die jüdische Assimilation hatte. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Exzellenzcluster Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) der Universität Bonn. Anmeldungen zur Teilnahme an der Eröffnung bitte bis zum 18. November an: events@dependency.uni-bonn.de

"Wir können auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken"

Das Forum Internationale Wissenschaft (FIW) hat gestern sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Nach einem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Institution, die von dem gestern anwesenden früheren Universitätsrektor Jürgen Fohrmann initiiert und gegründet wurde, konzentrierten sich die Rednerinnen und Redner des Abends, darunter vier Forschende und Gruppenleiter des FIW, auf die Diagnose aktueller Probleme der Weltgesellschaft. Als Kommentatorin war Prof. Kristina Großmann vom Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Uni Bonn eingeladen, die auf dem anschließenden Panel mitdiskutierte.

Dokumentation zur Hoffnung auf Frieden

Die Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn feiert in diesem Jahr ein “Friedensjubiläum”: Vor 60 Jahren erschien der erste Band der heutzutage am Zentrum für Historische Friedensforschung (ZHF) angesiedelten historisch-kritischen Edition der Akten zum Westfälischen Frieden von 1648 (Acta Pacis Westphalicae). Angesichts der Kriege und Konflikte des 21. Jahrhunderts weist das Werk eine hohe Aktualität auf.

Kultur und die Berufstätigkeit von Müttern

Kinder sind heutzutage einer der Hauptgründe für Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen. Am Beispiel von ostdeutschen und westdeutschen Müttern beleuchtet die Volkswirtin Prof. Dr. Uta Schönberg am 15. November um 17.00 Uhr in einem Online-Vortrag, wie wichtig die kulturelle Prägung während der Kindheit für die Rückkehr von Müttern in den Beruf ist. Gastgeber ist der wirtschaftswissenschaftliche Exzellenzcluster ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln. Zur Teilnahme am Vortrag ist eine Registrierung erforderlich über: https://econtribute.de/event/restart151122/

Digitales „Rotes Kreuz-Emblem“ soll vor Angriffen schützen

Humanitärer Schutz und die Unterstützung der Opfer von Krieg und bewaffneter Gewalt, das ist das Ziel des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Das Symbol des Roten Kreuzes soll Helferinnen und Helfer bei ihren Einsätzen vor Angriffen schützen. Lässt sich dieses Symbol auch für die digitale Welt nutzen – und welche Chancen und Risiken sind damit verbunden? 

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