Erdgeschichte vor der Haustür erleben: Online-Veranstaltung zur Geologie

In Zeiten der Corona-Pandemie bietet es sich an, ferne Urlaubsziele durch Ausflüge in die nähere Umgebung zu ersetzen. Rund um Bonn finden sich zahlreiche Gelegenheiten, auf Spurensuche der Erdgeschichte zu gehen. Geocaching eignet sich perfekt um beides zu verbinden. Im Rahmen der Online-Veranstaltung „Erdgeschichte vor der Haustür erleben“ bringen Fachleute der Universität Bonn die Geologie im Raum Bonn näher. Natürlich mit vielen Tipps, um sich selbst auf Entdeckungsreise zu begeben. Beginn ist am Donnerstag, 9. Juli, um 18 Uhr.

Sepsis kann langfristige Auswirkungen auf das Gehirn von Mäusen haben

Infektionen können eine besonders heftige Immunreaktion des Körpers auslösen. Bei einer solchen Sepsis reagiert das Immunsystem so stark, dass nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch Gewebe und Organe geschädigt werden. Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Bonn und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen konnten in einer Studie mit Mäusen zeigen, dass eine Sepsis auch nach der Genesung noch langfristige Auswirkungen auf das Gehirn und das Lernverhalten haben kann. Eine Hemmung des Proteinkomplex NLRP3 könnte diese negativen Auswirkungen verhindern. Die Studie ist im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“ veröffentlicht.

Zwei Millionen Euro für Startup Code Intelligence

Code Intelligence, ein Software-Sicherheits-Startup der Universität Bonn, hat nun zwei Millionen Euro unter Führung der LBBW Venture Capital zusammen mit OCCIDENT eingeworben. Diese Investition soll die Weiterentwicklung einer Software-Plattform und einen neuen Standard für Softwaresicherheit beschleunigen.

Hoffnung auf SARS-CoV-2-Massentestung mit neuer Technologie

Prof. Dr. Jonathan Schmid-Burgk leitet die neue Arbeitsgruppe für „Functional Immunogenomics“ am Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Bonn. Im Rahmen der neu eingerichteten Professur und Leitungsstelle geht der 34-jährige Genomforscher dem komplexen Zusammenspiel zwischen Genen und unserem Immunsystem nach. Dafür erarbeitet er unter Zuhilfenahme von Robotik und künstlicher Intelligenz (KI) unter anderem neue Techniken der Proteinanalyse in lebenden menschlichen Zellen mit programmierbaren Genscheren. Ziel ist es, zur Analyse des menschlichen Genoms dessen Modifizierung zu beschleunigen. Aktuell arbeitet Prof. Schmid-Burgk an einem Massentest für COVID-19 durch das von ihm entwickelte LAMP-Seq-Verfahren. Seine neuen Techniken bringt er in das Exzellenzcluster ImmunoSensation der Universität Bonn ein. Im Anschluss an seine Promotion, für die er 2017 den Promotionspreis der Universitätsgesellschaft Bonn erhielt, führte seine bisherige wissenschaftliche Laufbahn Prof. Schmid-Burgk nach Cambridge (USA). Dort forschte er dreieinhalb Jahre am Broad Institute of MIT and Harvard – gefördert durch ein Stipendium der European Molecular Biology Organization (EMBO).

Rezeptor macht Mäuse stark und schlank

Ein zunehmender Bauchumfang und schrumpfende Muskeln sind zwei häufige Begleiterscheinungen des Alterns. Forscher der Universität Bonn haben in Mäusen einen Rezeptor entdeckt, der beide Effekte reguliert. Versuche mit menschlichen Zellkulturen deuten darauf hin, dass die entsprechenden Signalwege auch im Menschen existieren könnten. Die Studie, an der auch Wissenschaftler aus Spanien, Finnland, Belgien, Dänemark und den USA beteiligt waren, ist nun in der renommierten Fachzeitschrift „Cell Metabolism“ erschienen.

Innovationspreis für Startup der Uni Bonn

Das Startup “Murmuras” der Universität Bonn hat im Wettbewerb “Digitale Innovation” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einen Preis für seine Software-Lösung gewonnen. Die neue App- und Plattform-Lösung bietet Psychologen, Soziologen und anderen Human-Wissenschaftlern neue Möglichkeiten zur Durchführung von auf Smartphones basierenden Studien. Das Startup geht aus dem Menthal-Projekt der Universität Bonn hervor, bei dem seit 2014 die Handy-Nutzungsdaten von über 700.000 Teilnehmern zu wissenschaftlichen Zwecken untersucht werden. Das Gründerteam aus Ionut Andone, Konrad Blaszkiewicz, Qais Kasem und Alexander Markowetz erhält ein Preisgeld von 7.000 Euro sowie Coachings- und Webinar-Angebote.

Amazon-Forschungspreis geht an die Bonner Uni

Mit seinen Forschungspreisen fördert Amazon wissenschaftliche Projekte zum maschinellen Lernen. Insgesamt 51 Empfänger aus 39 Universitäten in zehn Ländern erhalten bis zu 80.000 US-Dollar an Fördermitteln und weitere Unterstützung. Prof. Dr. Sven Behnke vom Institut für Informatik der Universität Bonn ist der einzige Empfänger aus Deutschland.

Rudolf Stichweh mit der „Sarton Medaille“ ausgezeichnet

Prof. Dr. Rudolf Stichweh wurde mit der “Sarton Medaille für Wissenschaftsgeschichte“ der Universität Gent für das Akademische Jahr 2020/1 ausgezeichnet.

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