Digitale Schnitzeljagd durch das römische Bonn
Wie lässt sich wissenschaftliche Forschung vermitteln, sodass sie allgemeinverständlich und im Alltag erlebbar wird? Diese Frage haben Studierende der Alten Geschichte und Archäologie an der Universität Bonn praktisch beantwortet: mit einer digitalen Schnitzeljagd durch die römische Stadtgeschichte.
Millionen-Förderung für neues Forschungsprojekt MikrobiomProCheck
Das menschliche Darmmikrobiom ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa spielt es eine zentrale Rolle. Doch sein Potenzial zur Diagnostik und personalisierten Therapie für Patientinnen und Patienten bleibt bisher ungenutzt. Das Forschungsprojekt MikrobiomProCheck soll dies ändern. Dafür erhalten das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e. V., die Universitäten Bonn, Bielefeld und Duisburg-Essen, die Biofidus AG sowie die Lead Discovery Center GmbH rund 3,4 Millionen Euro von der NRW-Landesregierung und der Europäischen Union.
Anmeldestart für das Universitätsfest 2026: Jetzt Plätze sichern!
Die Universität Bonn lädt alle Absolventinnen und Absolventen herzlich zum Universitätsfest 2026 ein! Die Veranstaltung findet am Samstag, 11. Juli 2026 erstmals auf dem Kunst!Rasen-Gelände in der Rheinaue statt. Die obligatorische Anmeldephase beginnt am 16. März 2026 um 12:00 Uhr und endet am 31. Mai 2026.
Bonner Haushaltsroboter verteidigen Meistertitel
Das Team NimbRo der Universität Bonn hat in der @Home-Liga des RoboCup German Open seinen Meistertitel erneut souverän verteidigt – mit großem Abstand vor dem Zweitplatzierten. Vom 10. bis 14. März zeigten die Assistenzroboter in Alltagsumgebungen ihre Fähigkeiten. Die Haushaltsroboter verstanden komplexe Sprachkommandos assistenzbedürftiger Personen, navigierten sicher in einer nachgebildeten Wohnung und einem unbekannten Restaurant, lieferten Bestellungen aus und nahmen Wäsche aus der Waschmaschine.
Universität Bonn an neuer Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence beteiligt
Die Universität Bonn beteiligt sich an der neu gegründeten Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence. Das deutschlandweite Graduiertenprogramm bringt exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen, um an der Schnittstelle von Biomedizin und Künstlicher Intelligenz zu forschen.
Universität Bonn auf der German Robotics Conference vertreten
Die Universität Bonn war auf der 2. German Robotics Conference in Köln prominent vertreten. Die Konferenz wurde vom Robotics Institute Germany (RIG) organisiert und brachte führende Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Start-ups zusammen, um Forschung, Innovation und Technologietransfer in der Robotik weiter zu stärken. Mit dabei waren unter anderem die Prorektorin für Digitalisierung und Informationsmanagement der Universität Bonn, Prof. Dr. Maren Bennewitz, sowie Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch. Zahlreiche Forschende der Universität präsentierten zudem ihre Arbeiten und Robotersysteme. Auch zu einem Austausch mit der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, kam es auf der Konferenz. Die starke Präsenz auf der Konferenz unterstreicht die Bedeutung der Universität Bonn als einen der forschungsstärksten Standorte für Robotik in Deutschland.
Frauen starten ihren Weg zur Gründung
Bei der Kick-off Veranstaltung der dritten Runde des EXIST Women Programms im März blickten die Teilnehmerinnen voller Vorfreude auf die nächsten acht Monate. Das Transfer Center enaCom begleitet sie über diesen Zeitraum mit Workshops und Mentoring und unterstützt sie dabei, ihre Netzwerke auszubauen und ihre Gründungsideen weiterzuentwickeln. EXIST Women wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Bonn und Brasilien vernetzen ihre Wissenschaft
Ein Tag voller Gespräche, Ideen und neuer Perspektiven: Mit ihrem Brasilientag hat die Universität Bonn die wissenschaftlichen Beziehungen zu Brasilien gestärkt und zugleich ein innovatives Forum für Austausch und Vernetzung geschaffen. Forschende aus Nordrhein-Westfalen, Vertreterinnen und Vertreter von Förderorganisationen sowie Mitglieder der brasilianischen wissenschaftlichen Diaspora in Deutschland kamen zusammen, stellten Projekte vor und diskutierten über neue Kooperationen.