Mathematikerin Ana Caraiani an die Uni Bonn berufen
Verstärkung für die Universität Bonn: Die international hochanerkannte Mathematikerin Ana Caraiani hat den Ruf auf einen Hausdorff Chair angenommen. Dabei handelt es sich um Professuren für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Exzellenzcluster Hausdorff Center for Mathematics (HCM). Die 37-jährige Rumänin ist die erste Frau in dieser Position. Sie wird ihre Stelle im September dieses Jahres antreten. Mit nach Bonn bringt Ana Caraiani nicht nur exzellente Mathematik, sondern auch ihre Begeisterung für die Nachwuchsförderung.
Der Nachhaltigkeit verpflichtet
Nachhaltigkeit an der Universität Bonn hat nun einen Namen: Das neue "Bonn Program for Sustainable Transformation" (BOOST) steht für das vielfältige Wissen, Projekte und das Engagement der Uni-Mitglieder für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen, der Natur und ihren Ressourcen.
Sprachprüfung für den Hochschulzugang erhält Siegel
Nun ist es amtlich: Die Prüfungsordnung für die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ (DSH) der Universität Bonn ist nach den Bestimmungen der „Rahmenordnung über deutsche Sprachprüfungen“ (RO-DT) erfolgreich bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) registriert. Zuvor wurde ein Prozess durchlaufen, der unter anderem die Begutachtung und Genehmigung durch den Fachverband Deutsch als Fremdsprache (FaDaF) beinhaltet hat. Die Universität kann dadurch ab sofort das geschützte Siegel „DSH-Zeugnis®“ verwenden.
Afrikas Rolle im Weltbiodiversitätsrat IPBES stärken
Das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn erhält für die kommenden acht Jahre rund acht Millionen Euro Fördermittel von der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Das neue Projekt CABES (Capacities on Biodiversity and Ecosystem Services) soll die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis in Afrika stärken und die Vernetzung mit den internationalen Aktivitäten des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) unterstützen. Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, Nachwuchsforschende als Vermittlerinnen und Vermittler auszubilden. Dazu entstehen neue Masterstudiengänge in der Republik Côte d’Ivoire, Äthiopien und der Demokratischen Republik Kongo.
Bestäubung durch Vögel kann von Vorteil sein
Warum haben einige Pflanzenarten in ihrer Evolution den Bestäuber gewechselt? Ein internationales Forscherteam der Universitäten Bonn und der Xi’an Jiaotong-Liverpool University Suzhou (China) hat die Reproduktionssysteme von drei Schwesterartpaaren untersucht, bei denen die eine Art von Insekten und die andere von Kolibris bestäubt wird. Dabei wurden Mechanismen entdeckt, die den Wechsel von Insekten- zu Vogelbestäubung erklären. Die Studie ist nun im Journal „Ecology and Evolution“ erschienen.
Studienorientierung informiert begleiten +++digital+++
Die Zentrale Studienberatung der Universität Bonn bietet erneut die Informationsveranstaltung „Studienorientierung informiert begleiten“ für Eltern von Studieninteressierten an. Sie findet digital am Mittwoch, 6. April 2022, von 18 bis 19:30 Uhr über das Online-Tool Zoom statt.
Die Sieger von Jugend forscht an der Uni Bonn
Wie lassen sich landwirtschaftliche Anbaumethoden hinsichtlich Erträge und Dürreresistenz optimieren? Wie gelingt es am besten, die einzelnen Farben in Filzstiften voneinander zu trennen? Wie stellt man umwelt- und gesundheitsfreundliche Silvesterraketen her? Mit diesen Themen errangen heute junge Forschende beim Regionalwettbewerb Bonn/Köln von Jugend forscht/Schüler experimentieren an der Universität Bonn erste Preise. Wegen der Pandemie fand die Siegerehrung wieder als Livestream statt. Die Erstplatzierten qualifizierten sich als Regionalsieger für die Teilnahme am Landeswettbewerb.
Saugende Tausendfüßer
Ob nektarsaugende Schmetterlinge oder blutsaugende Mücken - die Aufnahme flüssiger Nahrung ist für viele Insekten und andere Gliederfüßer schon lange bekannt. Ein Forschungsteam aus Deutschland und der Schweiz unter Leitung des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) und der Universität Bonn zeigt nun: Auch Tausendfüßer nutzen eine Saugpumpe, um flüssige Nahrung aufzunehmen. Die Saugpumpe hat sich somit unabhängig voneinander in verschiedenen Organismengruppen über mehrere 100 Millionen Jahre entwickelt. Dabei sind verblüffend ähnliche biomechanische Lösungen zur Aufnahme von flüssiger Nahrung in weitentfernten Tiergruppen entstanden. Die Studienergebnisse sind nun im Fachjournal Science Advances erschienen.