11. Mai 2020

Situation lässt das Leben und die Dinge um einen herum intensiver wahrnehmen Lebenszeichen: Situation lässt das Leben und die Dinge um einen herum intensiver wahrnehmen

Viele Bonner Studierende befinden sich derzeit im Rahmen von Austausch- und Stipendienprogrammen im Ausland oder mussten dieses aufgrund des Coronavirus unterbrechen, frühzeitig beenden oder konnten es gar nicht erst antreten. Im Rahmen der Serie „Lebenszeichen – Wir bleiben im Gespräch!“ kommen insbesondere diejenigen zu Wort, die unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Unsere "Outgoings" und "Incomings" berichten uns von ihrem Alltag im In- und Ausland und wie sie mit der jetzigen Situation umgehen. Sie geben für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen wertvolle Tipps gegen die Langeweile und Empfehlungen für alle, die ebenfalls irgendwo "gestrandet" sind.

Lebenszeichen:
Lebenszeichen: - Khongorzul Dashnyam vor dem Kölner Zoo. © Foto: privat

Incoming-Studentin Khongorzul Dashnyam stammt aus der Mongolei, wo sie bereits vier Semester Medizin studiert hat. An der Universität Bonn möchte sie ihr Studium ab dem Wintersemester fortsetzen.

Die Fragen stellte Dr. Sarah Monreal aus dem Dezernat Internationales.

Dezernat Internationales: Frau Dashnyam, wann und warum sind Sie nach Bonn gekommen?

Khongorzul Dashnyam: Ich bin im Oktober 2019 nach Bonn gekommen, um an dem DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) Vorbereitungskurs teilzunehmen, um im Anschluss an der Uni Bonn zu studieren.

Sie nehmen derzeit an einem Refresherkurs für Deutsch als Fremdsprache teil, um sich auf das Studium in Bonn vorzubereiten. Findet der Kurs online statt und wenn ja, wie kommen Sie mit dem neuen Format zurecht?

Ja, der Kurs findet online statt, was eine ganz neue und auch schöne Erfahrung für mich ist. Ich finde es toll, von Zuhause aus an meinem Kurs teilzunehmen und mit meiner Dozentin und meinen Kolleginnen und Kollegen reibungslos via Internet in Kontakt zu bleiben. Zudem gibt es auf e-Campus verschiedene Aufgaben und Übungen, die wir freiwillig bearbeiten können.

Wie erleben Sie die derzeitige Situation und wie verändert sie Ihren Alltag?

Die derzeitige Situation verändert zwar zum Teil meine tägliche Routine, aber sie eröffnet mir auch die Möglichkeit, das Leben und die Dinge um mich herum intensiver bzw. genauer wahrzunehmen.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn die die derzeitigen Beschränkungen aufgehoben werden?

Nach der Aufhebung der Beschränkungen möchte ich die Stadt Bonn entdecken, da ich noch neu hier bin. Dabei interessieren mich besonders die vielen Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten.

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