01. Juli 2022

Neuauflage des Physikshow-Musicals an der Uni Bonn Neuauflage des Physikshow-Musicals an der Uni Bonn

Studierende besingen, was unseren Planeten einzigartig macht. Aufführungen am 20. und 21. August

Die Physikshow der Universität Bonn präsentiert eine Neuauflage ihres Musicals im Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28: Die Aufführungen finden am Samstag, 20. August, um 11 und um 16 Uhr, sowie am Sonntag, 21. August, um 14 Uhr statt. In einer humorvollen Schau mit Vorführexperimenten und Live-Musik erklärt die Studierendengruppe, was das Leben auf der Erde aus physikalischer Sicht ermöglicht und schützt. Das Musical geht leicht überarbeitet und mit einem zusätzlichen Lied über die Bühne. Interessierte und Familien mit Kindern ab zwölf Jahren können über das Anmeldeformular auf https://www.physikshow.uni-bonn.de ab sofort kostenlos Plätze reservieren. Die Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen!

Laura Rodriguez Gómez
Laura Rodriguez Gómez - als “Vita” und David Ohse als “Jupi” beim Zuckerwatten-Experiment. © Foto: Michael Kortmann
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„Nach dem Abebben der Pandemie wollen wir wieder eine Physikshow aufführen”, sagt Prof. Dr. Herbert Dreiner. Zusammen mit Michael Kortmann vom Physikalischen Institut leitet Prof. Dreiner seit 2002 die Physikshow der Universität Bonn. “Das Musical ist eine ziemlich einmalige Sache, die es vor unserer Initiative so noch nicht gab.” Das Besondere ist, dass vier Physik-Studierende live singen und ein Live-Orchester überwiegend aus Studierenden der Physik die musikalische Begleitung übernimmt. Das Musical dreht sich um die fragilen Lebensbedingungen auf unserem Planeten. Mit einer Neuauflage kommt das Ensemble nun auf die Bühne, leicht überarbeitet mit einem zusätzlichen Lied.

Es geht um Leben und Tod

Für das Physikshow-Musical entführt die Gruppe ihr Publikum in den galaktischen Planetenladen „PLANETAMOS“. Hier bestellt das Leben persönlich einen florierenden Planeten. Als ihr Mann, der Tod, den Weltenladen betritt, kommt das Verkaufsteam ganz schön ins Schwitzen. Während Leben und Tod sich zunächst nicht einigen können, wird durch Experimente veranschaulicht, wie Planeten entstehen, wie Mondphasen und Jahreszeiten zustande kommen, wozu die Erdatmosphäre oder das globale Magnetfeld gut sind und wie der Treibhauseffekt funktioniert. Kurz: Was die Entstehung und Erhaltung von Leben auf unserem Planeten erst ermöglicht.

Zum Physikshow-Musical gibt es inzwischen sogar eine Publikation auf dem Preprint-Server arXiv: https://arxiv.org/abs/2201.10968

Weitere Informationen gibt es unter:
https://www.physikshow.uni-bonn.de

Kontakt für die Medien:

Prof. Dr. Herbert Dreiner
Physikalisches Institut
Universität Bonn
Tel. 0228/733822
E-Mail: dreiner@uni-bonn.de

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