18. November 2020

Erste Gründer im Co-Working-Space der Universität Bonn Erste Gründer im Co-Working-Space der Universität Bonn

Mit neuro11 und kiresult ziehen die ersten Start-ups der Uni ins Transfer Center enaCom

Es füllt sich langsam im Transfer Center enaCom der Universität Bonn: Im Co-Working-Space haben sich Anfang November 2020 zwei der aus der Uni entstandenen Gründerteams angesiedelt. Die von der Gründungsberatung der enaCom unterstützten Start-ups neuro11 und kiresult nutzen als erste Teams die neuen Büroflächen in der Brühler Straße 7.

neuro11 Einzug im Co-Working-Space
neuro11 Einzug im Co-Working-Space - neuro11-Gründer Niklas Häusler zieht in seinem Co-Working-Büro im Transfer Center enaCom ein. © enaCom
Alle Bilder in Originalgröße herunterladen Der Abdruck im Zusammenhang mit der Nachricht ist kostenlos, dabei ist der angegebene Bildautor zu nennen.

Um ihre jungen Unternehmen wachsen zu lassen, steht ihnen hier neben modern ausgestatteten Büros auch Hilfe und Beratung des enaCom-Teams zur Verfügung. Denn seit Herbst ist mit drei Gründungsberaterinnen und einem Qualitätsmanager auch das Transfer Center deutlich gewachsen und verstärkt die Aktivitäten für Gründer*innen und Gründungsinteressierte. „Wir freuen uns sehr, dass sich die neuen Flächen unseres Co-Working-Spaces mit Leben füllen und neue Mitarbeiter*innen und Gründer*innen zusammen an spannenden Projekten arbeiten“, sagt Benita Schuba, stellevertretende Abteilungsleiterin von enaCom.

Auch die frisch eingezogenen Gründer setzen auf den regen Austausch mit dem neuen Beratungsteam – aber auch mit den anderen Start-ups. Gerade von den Kolleg*innen könne man zum Beispiel lernen, wie diese aktuelle Herausforderungen meistern, sagt Niklas Häusler, Gründer und Geschäftsführer von neuro11. Sein junges Unternehmen verbessert Leistung und Performance, von zum Beispiel Sportlern, durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse über die Gehirnaktivität. Mit ihrem Fachwissen haben die Gründer ein Hirn- und Mentaltraining entwickelt, welches es dem Teilnehmenden ermöglicht, im Wettkampf und im täglichen professionellen Umfeld sein Optimum (seinen „Flow“-Zustand) jederzeit abrufen zu können.

Büros an der Uni sorgen für seriöse Außendarstellung

Vom Einzug in das Transfer Center erhoffen sich die beiden Start-ups auch Seriosität in der Außenwirkung durch die direkte Verbindung zur Universität Bonn. „Wir erreichen dadurch als neuen Schritt eine professionellere Ebene. Außerdem können wir uns durch die kurzen Wege deutlich besser abstimmen“, sagt Dustin Lang, einer der Geschäftsführer von kiresult. Das in diesem Jahr gegründete Unternehmen verwendet künstliche Intelligenz zur Klassifizierung von Daten aus dem Einkauf. Das stellt Datenqualität sicher und ermöglicht Unternehmen strategisches Handeln, weil die Software fortlaufend in Prozessen zum Beispiel bei Bestellungen oder der Rechnungsanlage genutzt werden kann.

Aktuell steht für das junge Team von kiresult die Produktentwicklung im Vordergrund – also Code schreiben und Daten konsolidieren. Ab nächstem Jahr werde dann der Fokus auf den Aufbau einer soliden Kundenbasis gelegt, erklärt Dustin Lang. Für Niklas Häusler von neuro11 bestimmen der Netzwerkaufbau und die Gespräche mit potentiellen Kunden und Partnern derzeit den Hauptteil seiner Arbeit. Und auch hierfür ist die Zusammenarbeit mit dem Transfer Center enaCom eine große Hilfe – jetzt eben in direkter Büronachbarschaft.

Wird geladen