26. März 2024

Bei der Start-up Spring School sprießen die Ideen Bei der Start-up Spring School sprießen die Ideen

In nur einer Woche haben internationale und interdisziplinäre Teams ihre Ideen bis zum ersten Business-Model bei der Start-up Spring School vom Transfer Center enaCom der Uni Bonn entwickelt. Dabei durchliefen sie alle Schritte im Schnelldurchgang – bis zum finalen Pitch vor einer Jury. Bei ihrer Präsentation überzeugten alle Teams und bekamen nützliche Hinweise für ihre weitere Entwicklung.

Die Teilnehmenden der Start-up Spring School beim Transfer Center enaCom
Die Teilnehmenden der Start-up Spring School beim Transfer Center enaCom © enaCom/Uni Bonn
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Während des mehrtägigen Workshops vermittelt die enaCom-Gründungsberatung gebündelt alle Infos über die Themen Ideenentwicklung, Validierung und Gründung. Darüber hinaus bringen sie den Teilnehmenden die wichtigsten Tools bei, um eigene Geschäftskonzepte zu entwickeln. So kann man das erworbene Wissen auch direkt praktisch anwenden und seine eigenen Ideen in Richtung eines Start-ups verwirklichen.

„Die Qualität der Pitches war beeindruckend. Vor allem, wenn man bedenkt, in welch kurzem Zeitraum sie erarbeitet wurden“, lobt Alexander von Pidoll, Gründungsberater am Transfer Center enaCom und Teil der Jury. Am finalen Tag der Start-up Spring School hatten die Teams nach fachlichem Input vier Stunden Zeit, ihren Pitch vorzubereiten und mit den Coaches zu testen, bevor es vor die Jury aus Mitgliedern vom Transfer Center enaCom, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der NRW Bank ging.

Vier Teams präsentierten ihre Projekte - alles digitale Anwendungen. Eine App soll Pendler*innen bei Bahnausfällen helfen. Ein weiteres Team plant eine App für Grundschullehrer*innen zur Unterstützung bei der Hausaufgabekontrolle. Eine andere Projektidee bestand ebenfalls aus der Entwicklung einer App, allerdings speziell für Menschen mit ADHS. Last but not least stellte einer der Teilnehmenden eine Plattform zur Hilfe von diskriminierten Randgruppen vor. Alle Teams waren auf mehreren Ebenen stark gemischt: Studierende, Uni-Mitarbeitende und Alumni aus unterschiedlichsten Fachgebieten von Philosophie über Landwirtschaft und Biologie bis zu Wirtschaftswissenschaften sowie viele internationale Teilnehmer*innen brachten jeweils ihre Perspektive und ihr Wissen ein.

Jedes Jahr wieder überzeugende Projekte

Von der Qualität der Ideen und der Pitches ist auch Gründungsberater Dr. Alexander Küsshauer jedes Jahr wieder begeistert. „Seit einigen Jahren veranstalten wir vom Transfer Center nun die Start-up School und ermutigen immer wieder, eigene Ideen anzugehen, und befähigen in der einen Woche dazu, dies auch zu tun“, sagt Dr. Alexander Küsshauer, Gründungsberater beim Transfer Center enaCom. „Alle Teilnehmenden lernen hier Methoden, um Ideen professionell zu entwickeln. Im Anschluss werden alle mit ihren Projekten gerne von uns weiter beraten und begleitet. Aus der Start-up School sind schon einige Teams hervorgegangen, die ihre Gründung erfolgreich weiter vorantreiben. Und auch dieses Mal will eine Reihe von Teilnehmende weiter an ihren Ideen arbeiten.“

Das Transfer Center enaCom unterstützt Gründungsprojekte sowohl mit individueller Beratung als auch mit Workshops in Gruppen. So werden Gründungsinteressierte in verschiedensten Felder wie z.B. Finanzierung, Entwicklung von Geschäftsmodellen oder Vertrieb qualifiziert. Einige der bei der Start-up Spring School ausgearbeiteten Ideen, werden auch beim jährlich stattfindenden Ideenwettbewerb des Transfer Centers eingereicht – und haben in zwei Fällen dort auch einen der Preise erhalten.

Die nächste Start-up Summer School findet vom 5. bis 9. August 2024 statt. Alle Infos folgen auf www.uni-bonn.de/de/enacom/events

Dr. Alexander Küsshauer

Gründungsberater Transfer Center enaCom
kuesshauer@verwaltung.uni-bonn.de
 +49 228 73-62026

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