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Termin: 03.12.2019 Uhrzeit: 18:00 ( c.t. ) - 20:00 ( c.t. ) ( Dienstag )

Die Mongolei in der Schuldenkrise und Chinas Rolle als Gläubiger

Kolloquium
Mongolei-Colloquium
Referent/in: Oyungerel Chogdon (Friedrich-Ebert-Stiftung, Büro Ulaanbaatar, Mongolei)
Inhalt:

Im Rahmen der aktuellen Kampagne des Entschuldungsbündnisses „erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e.V.“ werden die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in der mongolischen Schuldenkrise und die besondere Rolle Chinas als Gläubiger präsentiert.

2011 herrschte in der Mongolei eine optimistische Stimmung, denn die Wachstumsrate der mongolischen Wirtschaft betrug damals 17 Prozent. Entsprechend wurde das Land in der Presse als eines der aufstrebenden 3-M-Entwicklungsmodelländer (neben Mosambik und Myanmar) genannt. Viele träumten davon, dass die Mongolei der neue „Wolf Asiens“ (analog zu „Tiger-Staaten“ wie Süd-Korea) werden könnte.

Als in den darauffolgenden Jahren die Rohstoffpreise einbrachen, geriet die mongolische Wirtschaft immer stärker unter Druck. 2017 drohte dem Land die Zahlungsunfähigkeit und die Regierung handelte mit dem IWF finanzielle Hilfen aus. China spielt dabei als Gläubiger eine herausragende Rolle.

Zielgruppe: Studenten, Professoren, Presse, Unternehmen, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung
Alternative/weitere Zielgruppe Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Öffentliche Veranstaltung: Ja
Ort: Universitäts Hauptgebäude
Adresse: Am Hof 1, 53113 Bonn
Raum: Hörsaal XI (1. OG)
Weitere Informationen: https://www.ioa.uni-bonn.de/de/inst/mongtib/colloquien
Veranstalter: Prof. Dr. Ines Stolpe
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