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Unser Fachbereich

Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn

Seit ihrer Gründung im Jahr 1818 ist das Fach Volkswirtschaftslehre bzw. sind seine damals üblichen Vorläuferdisziplinen an der Universität Bonn vertreten. Heute ist Bonn als Zentrum der Quantitativen Ökonomie bekannt. Die Entwicklung wurde geprägt durch bisher zwei Sonderforschungsbereiche (1970-1984: Ökonomische Prognose-, Entscheidungs- und Gleichgewichtsmodelle, Sprecher: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. W. Krelle; 1985-1999: Information und die Koordination wirtschaftlicher Aktivitäten, Sprecher: Prof. Dr. Dr. h. c. W. Hildenbrand). Mit Prof. Dr. Dr. h. c. mult. R. Selten wurde im Jahr 1994 ein Fakultätsmitglied mit dem Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

Bereits 1984 wurde von Nobelpreisträger Reinhard Selten das Bonner Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung gegründet, das damit die älteste Einrichtung ihrer Art in Europa ist. Das Laboratorium war in der Vergangenheit und ist auch heute die Wirkungsstätte einer großen Zahl von Wissenschaftlern, die sich für experimentelle Wirtschaftsforschung und Theorien eingeschränkter Rationalität interessieren.

Aus der Abteilung Operations Research ging im Jahr 1989 das Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik hervor, welches nun im vielbeachteten Arithmeum beheimatet ist.

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Auch auf dem Gebiet der Graduiertenausbildung spielt der Fachbereich eine Vorreiterrolle. So ist er ein Gründungsmitglied des European Doctoral Program in Quantitative Economics, welches im Jahr 1977 gegründet wurde und an dem renommierte Hochschulen in Barcelona, London, Louvain-la-Neuve, Paris und Tel Aviv beteiligt sind. Die Graduiertenausbildung wurde bzw. wird durch zwei Graduiertenkollegs (1991-2000: Interaktive ökonomische Entscheidungen, Sprecher: Prof. Dr. U. Schweizer; seit 2000: Quantitative Ökonomie, Sprecher: Prof. Dr. J. von Hagen) gefördert. Im Jahre 1998 konnte dank finanzieller Unterstützung durch die Deutsche Post AG die Bonn Graduate School of Economics gegründet werden, welche die Dachorganisation für die Graduiertenausbildung bildet. Mit Prof. Dr. A. Falk hat der Fachbereich einen von nur 300 Wissenschaftlern in Europa an Bord, die im Rahmen der Europäischen Exzellenzinitiative mit einem Millionenzuschuss ihre Forschung intensivieren können.

Interdisziplinarität wird am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ebenfalls groß geschrieben. Das Exzellenzcluster Mathematik (Haussdorff Zentrum für Mathematik) wird von den vier mathematischen Instituten an der Universität, vom Max-Planck-Institut für Mathematik und vom Institut für Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften getragen und ist mit den Schwerpunkten Stochastik der Finanzmärkte und Spieltheorie vertreten. Es ist das einzige Cluster, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert, an dem Ökonomen beteiligt sind.

Der wirtschaftswissenschaftliche Fachbereich kooperiert zudem im Bereich der Forschung mit dem Institut für die Zukunft der Arbeit (IZA), dem Max-Planck-Institut (MPI) zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und dem Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI).

  

Forschungsschwerpunkte

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gehört europaweit zu den führenden Instituten in der ökonomischen Forschung (siehe Handelsblatt VWL-Ranking). Schwerpunkte der Forschung liegen in der Spiel- und Vertragstheorie, in der monetären und internationalen Makroökonomik, in der Arbeitsmarktökonomik, in der Finanzwirtschaft und in der experimentellen Wirtschaftsforschung.

Die Forschung am Fachbereich wurde und wird durch mehrere Sonderforschungsbereiche der DFG („Ökonomische Prognose-, Entscheidungs- und Gleichgewichtsmodelle“ von 1970 bis 1984, „Information und die Allokation ökonomischer Ressourcen“ von 1985-1999, „Governance und die Effizienz ökononomischer Systeme“ seit 2004) unterstützt. Die internationale Bedeutung der am Fachbereich tätigen Wissenschaftler ist durch eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen bestätigt.

Ein besonderes Anliegen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften Fachbereichs ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs durch eine an internationalen Maßstäben orientierte Doktorandenausbildung und die Ermunterung der promovierten Nachwuchswissenschaftler zu einer auf Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften fokussierten Forschungstätigkeit. Ausdruck des Erfolgs dieser Förderung ist insbesondere die große Anzahl der ehemaligen Doktoranden und Habilitanden des Fachbereichs, die Stellen als Hochschullehrer an renommierten in- und ausländischen Universitäten innehaben.

Forschungseinrichtungen

 

Weitere Informationen zur Forschung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften finden Sie auf unserer Website.

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