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Unser Institut

Das Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) deckt mit seinen Kompetenzen und dem entsprechenden Lehrangebot eine außerordentliche Bandbreite des asiatischen Raums mit seinen vielfältigen Sprachen, Religionen und Kulturen ab, wie sie in Deutschland nur an ganz wenigen Orten eröffnet wird: Von Kleinasien bis Japan, vom südlichen Sibirien und der Mongolei bis Süd- und Südostasien. In den einzelnen regionalen Schwerpunkten sind darüber hinaus sowohl die gegenwärtigen als auch die klassischen asiatischen Kultursprachen und ihre Literaturen in Forschung und Lehre präsent. Die für das kulturelle Selbstverständnis in Asien so überaus wichtige Beziehung von Gegenwart und Vergangenheit ist in Forschung und Lehre des IOA fest verankert.

Das Institut für Orient- und Asienwissenschaften engagiert sich zunehmend in der interdisziplinären Zusammenarbeit auch über Fakultätsgrenzen hinaus, u.a. durch Kooperationen mit der Soziologie, der Volkswirtschaftslehre, der Betriebswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaft. Das zunehmende Interesse an den Studiengängen des IOA zeigt sich an der stetig wachsenden Anzahl der Studierenden. Das Institut hat etwa 1200 eingeschriebene Studierende, die von 13 Professorinnen und Professoren und mehr als 40 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterrichtet und betreut werden.

Das IOA gliedert sich heute in insgesamt acht Abteilungen, die aus den alten Seminaren hervorgegangen sind. Diese Abteilungen und ihre Bibliotheken, die einen beträchtlichen Buchbestand von über 200.000 Bänden aufweisen, verteilen sich auf vier verschiedene Standorte:

Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien

Die Bonner Mongolistik beschäftigt sich seit ihrer rezenten Neuorientierung primär mit gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandlungsprozessen und aktuellen Entwicklungen in der modernen Mongolei. Bonn ist die einzige Universität in Deutschland mit einer eigenen Professur speziell für Mongolistik.

Die Tibetologie in Bonn geht über den üblichen Rahmen einer reinen „Philologie“ hinaus. Die Themen der in der Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien durchgeführten Projekte stammen beispielsweise aus den Bereichen der Geschichtswissenschaft, der Sprachwissenschaft, der wissenschaftlichen Beschreibung von Objekten der Sachkultur und der Kunst Tibets und der Mongolei sowie der Veterinärmedizin in Tibet.

Die Einwerbung von Drittmitteln ermöglichte die Durchführung von Symposien und eine ganze Reihe langfristiger tibetologischer und mongolistischer Forschungsprojekte, teilweise durchgeführt in internationaler Kooperation. Des Weiteren ist auf die von einer Bund-Länder-Kommission geförderte langfristige Katalogisierung tibetischer Handschriften und Blockdrucke zu verweisen, in der zwei Mitarbeiter in der Abteilung tätig sind.

Die Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien verfügt über eine außerordentlich gut bestückte Sammlung mongolischer und tibetischer Literatur (u. a. digitalisierte Archivalien). Einzigartig dürfte des Weiteren die Sammlung von Dia-Aufnahmen nahezu aller Gegenstände tibetischer sowie mongolischer Kunst und Sachkultur sein, die sich in zugänglichen Museen und Sammlungen befinden.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte der Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien sind sehr vielfältig.

Die Forschungsschwerpunkte des Professors für Tibetologie, Prof. Dr. Peter Schwieger sind:

  • Tibetische Literatur, insbesondere die apokryphen Schriften der orthodoxen Schule des tibetischen Buddhismus, mündlich überliefertes Erzählgut
  • Tibetische Sprache (Grammatik)
  • Tibetische Geschichte, insbesondere die Geschichte der Peripherie des tibetischen Kulturraums (Untersuchung historiographischer und diplomatischer Quellen)
 

Die Forschungsschwerpunkte der Professorin für Mongolistik, Prof. Dr. Ines Stolpe, sind:

  • Mongolische Sprache und Kultur
  • Beziehungen von räumlicher und sozialer Mobilität
  • Kultur- und Politikgeschichte der Mongolei
  • sozialer Wandel
  • Bildungsgeschichte und -philosophie
  • zivilgesellschaftliche Netzwerke
  • Postsozialismusforschung
 

Durch die Forschungsinteressen der emeritierten Professoren unserer Abteilung und der wissenschaftlichen Mitarbeiter sind auch Geschichtswissenschaften, Philologie und die Innere Mongolei in unserem Spektrum vertreten.

Weitere Informationen zu unseren Projekten finden Sie unter folgenden Links:

 

Im Januar 2013 haben wir die Tagung “Himalayan Impasse” ausgerichtet.

 

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