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Master & Promotion

Masterstudium

 

Masterstudiengang Asienwissenschaften: Schwerpunkt Mongolistik

Der Masterstudiengang Asienwissenschaften: Schwerpunkt Mongolistik baut auf dem Bachelorstudiengang Asienwissenschaften (Kernfach) auf. Der Masterstudiengang soll die Studierenden darauf vorbereiten, eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen zu erarbeiten und diese auf der Basis mongolischsprachiger Quellen und/oder durch Feldforschung in der Mongolei zu untersuchen. Im Vordergrund steht dabei eine intensive Auseinandersetzung mit der mongolischen Welt der Gegenwart sowie mit kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Vertiefung der im Bachelor (oder äquivalent) erworbenen Sprachkenntnisse, der Erwerb eines forschungsbezogenen Vokabulars sowie der Fähigkeit, mongolische Texte unterschiedlicher Art zu verstehen und zu analysieren.

 

Die Studierenden können in hohem Maße die Ausrichtung ihres Studiums selbst gestalten, indem Sie die Pflichtmodule mit Angeboten anderer Abteilungen des IOA kombinieren. Durch die globale Vernetzung der modernen Mongolei, die Ausdehnung des mongolischen Kulturraums über die Grenzen des mongolischen Staates hinweg, aber auch durch die interdisziplinäre Gestaltung des Studiengangs ergeben sich viele sinnvolle Ergänzungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Masterstudiengang Asienwissenschaften: Schwerpunkt Tibetologie

Der auf zwei Jahre angelegte Schwerpunkt Tibetologie versteht sich vor allem als forschungsorientierter Studiengang und beruft sich dabei bewusst auf die spezifische Tradition des Faches an der Universität Bonn. Die reichhaltige Geschichte des tibetischen Sprach- und Kulturraums zwischen Süd-, Ost- und Zentralasien in ihrer kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung bis in die Gegenwart hinein steht dabei im Vordergrund. Die Beschäftigung mit der tibetischen Kultur und Gesellschaft erfolgt durch die intensive Auseinandersetzung mit den tibetischsprachigen Quellen. Das Studium ist daher auch eine Vertiefung der im Bachelorstudiengang erworbenen Sprachkenntnisse. Studierende können in hohem Maße selbst die Ausrichtung ihres Studiums bestimmen, indem sie durch das Erlernen einer weiteren asiatischen Sprache oder durch andere Angebote, vor allem aus den Schwerpunkten Indologie, Kunst in Asien und Orient, Religionswissenschaft und Sinologie die Möglichkeit zur persönlichen Profilbildung nutzen. Aufgrund der starken historischen und gegenwärtigen Vernetzung des tibetischen Kultur- und Siedlungsraums mit seinen Nachbarn bietet sich eine Vielzahl sinnvoller Ergänzungen an. Im Schwerpunkt Tibetologie lernen die Studierenden, selbstständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und auf der Basis einschlägiger Quellen zu untersuchen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Promotion

Eine Promotion ist entweder an der internationalen Graduiertenschule BIGS - OAS oder im Rahmen individueller Betreuungsverträge möglich. Thematisch können alle Regionen und Bereiche bearbeitet werden, die Lehre und Forschung des IOA umfassen.

Bonn International Graduate School - Oriental and Asian Studies (BIGS - OAS)

Die Bonn International Graduate School - Oriental and Asian Studies (BIGS-OAS) widmet sich der Erforschung der Kulturen und Gesellschaften Asiens und des Vorderen Orients in ihrem historischen Wandel und ihrer globalen Vernetzung. Die Graduiertenschule vereint das regionale und thematische Spektrum der an der Universität Bonn vertretenen orient- und asienbezogenen Wissenschaften. Sie ist eingebettet in deren bestehende Forschungsstrukturen und ist Teil eines internationalen Netzwerks von Kooperationspartnern. Sie integriert in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Forschungsverbünden theoretische und methodische Ansätze der Text-, Kultur- und Sozialwissenschaften und erschließt neue Wege, um sie für die Asienwissenschaften fruchtbar zu machen.

Die Graduiertenschule will ihre Teilnehmer/innen damit frühzeitig in ein interdisziplinär und innovativ forschendes Umfeld einführen, in dem sie Raum zum kreativen Denken finden und individuell relevante Fragestellungen untersuchen können. Die BIGS-OAS fördert orient- und asienbezogene Dissertationsvorhaben ohne Festlegung auf einen bestimmten Schwerpunkt; die Promovierenden entwickeln ihr Projekt in enger Zusammenarbeit mit ihren Betreuer/innen und den beteiligten Wissenschaftler/innen. Sie kommen in der Regel nicht mit fertigen Projekten in das Programm, sondern haben die Möglichkeit, im ersten Studienjahr ein angemessenes Thema zu formulieren.

Die Promovierenden werden im Rahmen der Graduiertenschule in strukturierte Arbeitsbedingungen eingebunden, die sie in vier Jahren zum Abschluss der Promotion führen sollen. Das Curriculum fördert ihre theoretischen, methodischen und berufsbezogenen Kompetenzen und bereitet sie auf die selbstbewusste Teilnahme an der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft vor. Recherchen und Feldstudien im Ausland werden in der Regel im zweiten oder dritten Jahr in das Promotionsstudium integriert. Besonderer Wert wird auf die intensive Betreuung der einzelnen Dissertationsprojekte gelegt, die sowohl durch den Betreuenden im jeweiligen Fach wie auch in Gesprächen und in Forschungskolloquien im Rahmen der Graduiertenschule gewährleistet wird. Ein wichtiges Anliegen der Graduiertenschule ist es darüber hinaus, die Promovierenden aktiv bei der Einwerbung von Stipendien und Fördermitteln zu unterstützen.

Die BIGS-OAS nimmt in jedem Jahr 15 neue Promovierende auf; Beginn des Studienjahres ist der 1. Oktober. Die Dauer des Programms beträgt vier Jahre (fünf Jahre nach einem B.A.-Abschluss).

Kontakt:

Bonn International Graduate School - Oriental and Asian Studies (BIGS - OAS)

Prof. Dr. Stephan Conermann

Regina-Pacis-Weg 7
53113 Bonn

Tel.: 0228 / 73-7462

Fax: 0228 / 73-5601

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