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Romanistik

Romanistik

© Volker Lannert 

Der Studiengang der Romanistik beschäftigt sich mit den aus dem Lateinischen hervorgegangenen romanischen Sprachen, ihren besonderen Charakteristika, Literaturen und vielseitigen Kulturen. Das Kernfach umfasst dabei zwei der drei möglichen romanischen Philologien; Französistik, Hispanistik und Italianistik, die sich in Erst- und Zweitsprache aufgliedern und mit unterschiedlichem Schwerpunkt studiert werden. Zu dem Kernfach Romanistik muss immer ein Begleitfach gewählt werden.

Im Studium werden die jeweiligen sprachpraktischen Kenntnisse vertieft sowie Inhalte aus den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft vermittelt – immer im Hinblick auf die gewählten Sprachen.

Das Gebiet der Sprachwissenschaft beinhaltet die Betrachtung der Entstehung, der Entwicklung und des gegenwärtigen Zustandes der jeweiligen romanischen Sprache (Phonologie, Wortbildung, Syntax etc.). Die Studierenden erhalten zudem einen Überblick über weitere Teildisziplinen der Sprachwissenschaft sowie ihre Theorien und Methoden.

Einen Einblick in die Geschichte der Literatur des jeweiligen Sprachraums vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Epochen, Gattungen, Autoren, Werke etc.) bietet die Literaturwissenschaft. Sie befasst sich außerdem mit Theorien, Methoden und Modellen hinsichtlich der romanischen Literatur.

Die Kulturwissenschaft setzt sich mit Theorien, Methoden und Modellen mit Blick auf die unterschiedlichen Kulturen, aber auch mit länderspezifischem Orientierungswissen auseinander. Dabei werden für den entsprechenden Sprachraum politische Systeme, Wirtschafts- und Sozialstrukturen sowie Medienlandschaften und Bildungswesen in Geschichte und Gegenwart betrachtet.

 

Mögliche Berufsfelder:

Wissenschaftsmanagement, Bildung (Erwachsenenbildung an Hochschulen, Sprachkurse an Volkshochschulen, Bildungswerken etc.), Buch (Verlags-/Bibliotheks-/Übersetzungs-/ Editionswesen), Kultur (Kulturinstitutionen, Kulturmanagement, Botschaften, Goethe- Institute, Kulturinstitute, regionale Kulturarbeit, Ausstellungswesen etc.), Medien/ Journalismus (Presse, Rundfunk, Fernsehen, Online-Medien, Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit), Verwaltung (internationale Beziehungen z.B. Diplomatischer Dienst, Institutionen der Europäischen Union, internationale Organisationen), Lehramt, Wissenschaft (Lehre/Forschung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen etc.) 

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