Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sections
Sie sind hier: Startseite Studium Vor dem Studium Fächer Rechtswissenschaft (Staatsexamen) Tätigkeitsfelder

Tätigkeitsfelder

Fragt man jemanden auf der Straße danach, welche juristischen Berufe er kennt, fallen dem so Angesprochenen meist die drei klassischen juristischen Berufe ein: Richter, Rechtsanwalt, Staatsanwalt.

Neben diesen Berufen gibt es aber noch eine Reihe weiterer Tätigkeitsfelder für Volljuristen. Besonders beliebt ist ein Arbeitsplatz beim Auswärtigen Amt. Die Ausbildung der Attachés – so heißen die Beamtenanwärter im höheren Dienst für den Diplomatendienst – dauert 14 Monate. Auch die Europäische Kommission braucht Juristen, u.a. für die Vertretung vor dem Europäischen Gerichtshof. Aber auch im Übrigen werden im öffentlichen Dienst immer Juristen gesucht, z.B. an den Universitäten, in den Prüfungsämtern, in den Behörden und Ministerien.

Darüber hinaus bieten mittlere und größere Unternehmen Berufsperspektiven für Juristen: z.B. die Deutsche Lufthansa, deren Rechtsabteilung in Frankfurt ihren Sitz hat, Fernseh- und Rundfunkanstalten sowie Autohersteller, Versicherungen, Banken oder Dienstleistungsunternehmen wie die Telekom und die Post in Bonn, um nur einige Beispiele zu nennen.

Außer dem Anwaltsberuf sind auch andere selbständige Tätigkeiten denkbar, etwa die des Steuerberaters und Wirtschaftsprüfers.

Für den einen oder anderen mag die Tätigkeit im Bereich von nicht gewinnorientierten sog. NGOs (non governmental organisations, zu Deutsch: „Nichtregierungsoranisationen“) reizvoll sein, die vorwiegend in den Bereichen Umwelt- und Sozialstandards, Menschenrechte sowie Entwicklungspolitik aktiv sind.

Als Fazit gilt auch heute noch: Einen guten Juristen kann man immer gebrauchen, da er, wie Friedrich Carl von Savigny (1779 – 1861) es einst formulierte, eine „fungible Person“, also für vielerlei Zwecke einsetzbar ist.

Artikelaktionen