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Studienaufbau

Den genauen Verlauf des Studiums können Sie in der Studienordnung (2015) nachlesen.

Zusammengefasst verläuft das Studium wie folgt: 

  • Grundstudium: Neben Grundlagenfächern aus den Bereichrn Rechtsgeschichte, -philosophie, -soziologie und Methodenlehre müssen folgende Vorlesungen aus dem Bereich der dogmatischen Kernfächer besucht werden: Einführung in das BGB und Allgemeiner Teil des BGB, Schuldrecht  I (Allgemeiner Teil und Vertragsschuldverhältnisse), Staatsrecht I (Staatsorganisation) und Staatsrecht II (Grundrechte) sowie  Strafrecht I und II. In allen Vorlesungen müssen Abschlussklausuren bestanden werden. Diese bilden zusammen mit den erfolgreich absolvierten Hausarbeiten aus den dogmatischen Kernfächern die Zwischenprüfung. Außer den Vorlesungen sind Arbeitsgemeinschaften in den Kernfächern zu besuchen, wo in Kleingruppen (bis zu 25 Studierende) die Umsetzung des erlernten Stoffes in Klausurform gelehrt wird.
  • Hauptstudium: Bestandteil des Hauptstudiums ist zunächst die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen in den Kernfächern Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht. Dies setzt voraus, dass in jedem Fach eine von drei angebotenen Klausuren sowie in dem Fach, in dem im Grundstudium keine Hausarbeit geschrieben wurde, eine Hausarbeit mit mindestens ausreichend bewertet worden ist). In weiteren Vorlesungen wird der Pflichtfachstoff für die staatliche Pflichtfachprüfung behandelt. Auch zu diesen Vorlesungen gibt es Abschlussklausuren, deren Bestehen aber nicht nachgewiesen werden muss. Daneben bietet das Schwerpunktbereichstudium anspruchsvolle Vertiefungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Schwerpunktbereichen. Es beginnt nach erfolgreichem Bestehen der Übungen, kann aber auch schon parallel dazu begonnen werden.
  • Examen: Das Studium wird abgeschlossen mit der Ersten Prüfung. Diese besteht aus zwei Teilen: 70% der Note wird ermittelt aus der staatlichen Pflichtfachprüfung, die vor den Justizprüfungsämtern des Landes NRW abzulegen ist. Die übrigen 30% ergeben sich aus der Note der universitären Schwerpunktbereichsprüfung. In der staatlichen Pflichtfachprüfung sind sechs fünfstündige Klausuren zu schreiben, davon drei aus dem Zivilrecht, zwei aus dem Öffentlichen Recht und eine aus dem Strafrecht. Wer genügend Punkte aus diesen Klausuren erhält, wird fünf Monate nach den Klausuren zur mündlichen Prüfung geladen. Der universitäre Schwerpunktbereich in Bonn besteht derzeit aus sieben Klausuren und einer Seminararbeit. Der Studierende kann aus neun Schwerpunktbereichen einen für sich auswählen. 

 

Eine ausführliche Studienplanempfehlung finden Sie auf den Webseiten des Fachbereichs Rechtswissenschaft.

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