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Auslandsstudium

Vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierung und wachsender Rechtsvereinheitlichung in Europa kommt der Auslandserfahrung und Sprachkompetenz angehender Juristinnen und Juristen eine immer größere Bedeutung zu. Dabei spielt neben der Kenntnis einer anderen Rechtsordnung, einer ausländischen Rechtsterminologie und dem durch den Rechtsvergleich mit dem deutschen Rechtssystem vertieften Verständnis von rechtlichen Lösungsmöglichkeiten auch die Erlangung interkultureller Kompetenz durch den Auslandsaufenthalt eine große Rolle. Für viele Arbeitgeber sind diese Aspekte bei der Bewerbersuche wichtig und können von entscheidendem Einfluss bei der Stellenbesetzung sein.

Während des Studiums haben Sie verschiedene Möglichkeiten, an einer ausländischen Universität Rechtswissenschaft zu studieren. Der Rechtswissenschaftliche Fachbereich bietet Ihnen im Rahmen des ERASMUS-Programms die Möglichkeit, an zahlreichen Partneruniversitäten in Europa und der Türkei zu studieren.

Liste unserer Partneruniversitäten (PDF)

Darüber hinaus ist auf das Direktaustauschprogramm der Universität Bonn hinzuweisen, das Austauschmöglichkeiten mit außereuropäischen Hochschulen bietet. Hier gilt für Jurastudierende allerdings die Einschränkung, dass ein Austausch mit den USA und Kanada grundsätzlich ausgeschlossen ist. Chancen bestehen für Australien, Mexiko und teilweise Japan.

Bei der Wahl des Zeitpunktes für einen Auslandsaufenthalt beachten Sie bitte, dass Sie bereits eine gute Grundlage deutscher Rechtskenntnisse erworben haben sollten, um sich in eine ausländische Rechtsordnung einarbeiten zu können und/oder um im Ausland Internationales Recht zu studieren. Empfehlenswert ist es deshalb, frühestens nach dem Abschluss der Zwischenprüfung einen Auslandsaufenthalt anzutreten. Ebenso sinnvoll kann ein Auslandsaufenthalt sein, wenn ein Großteil des Hauptstudiums abgeschlossen wurde, oder während des Schwerpunktbereichsstudiums.

Der Auslandsaufenthalt sollte mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf geplant werden, um ihn möglichst nahtlos in das deutsche Jurastudium zu implementieren und die Inhalte miteinander zu verzahnen.

Nach einer Anmeldung und Überprüfung durch das Prüfungsamt können im Ausland erbrachte Studienleistungen ggf. auf den Schwerpunktbereich angerechnet werden. Bei anderen Studienleistungen aus dem Ausland ist dies aufgrund der Vorgaben des Juristenausbildungsgesetzes NRW (JAG NRW) nicht möglich.

Information und Beratung

Am Fachbereich Rechtswissenschaft werden Sie vom Team der Auslandskoordination beraten und in Ihren Studienzielen unterstützt. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Auslandskoordination. Besonders hinzuweisen ist auf die Informationsbroschüre Ausland.

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