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Netzwerke & Organisationen

Kooperationspartner

Zwischen den einzelnen Lehrstühlen des Instituts und auswärtigen Universitäten in Deutschland und im europäischen und außereuropäischen Ausland existieren zahlreiche Kooperationen im Rahmen von gemeinsamen Forschungsprojekten. Im Folgenden seien nur diejenigen Institutionen in Bonn genannt, mit denen eine engere Kooperation in Forschung und Lehre besteht.

 

Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) wurde 1999 im Anschluss an eine Ausschreibung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vom Bonner Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn als nationales Dokumentations- und Informationszentrum gegründet, um die wissenschaftlichen Grundlagen für eine qualifizierte bioethische Diskussion im deutschen, europäischen und internationalen Rahmen zu schaffen. Erster Direktor wurde Prof. Dr. Ludger Honnefelder.

Seit Januar 2004 ist das DRZE eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bonn und als Institut verbunden mit dem Lehrstuhl für „Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Ethik in den Biowissenschaften“ unter Prof. Dr. Dieter Sturma. Das Aufgabenspektrum des DRZE hat sich seit seiner Gründung erheblich ausgeweitet, so dass mehrere langfristige Projekte und Aufgaben aus Bundes- und Europaprogrammen beim DRZE angesiedelt sind. Mit dem Projekt „Ethik in den Biowissenschaften“ schafft das DRZE die Grundlagen für eine qualifizierte bioethische Diskussion im deutschen, europäischen und internationalen Rahmen. Die europäischen Projekte, die das DRZE durchführt, dienen insbesondere der Netzwerkbildung europäischer Ethikinstitute, Ethik-Dokumentationszentren und Forschungsethikkommissionen.

Ziel der im DRZE geleisteten Arbeit ist es, die in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik geführte bioethische Debatte innerhalb Deutschlands, ebenso wie auf europäischer und internationaler Ebene zu fördern und zu vernetzen. Dazu werden interdisziplinär die für die aktuellen bioethischen Diskussionsfelder erforderlichen Informationen wissenschaftlich erarbeitet und in verschiedenen Formaten wie Print- und Online Publikationen, Datenbanken, Vorträgen und Veranstaltungen öffentlich zugänglich gemacht. So erarbeitet das DRZE die normativen Grundlagen zu einer qualifizierten Meinungs- und Urteilsbildung im Bereich der Ethik in den Biowissenschaften und der Medizin.

Weitere Informationen finden Sie unter www.drze.de 

Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE)

Das Institut für Wissenschaft und Ethik e.V. wurde im Dezember 1993 auf Initiative der Universität Bonn, der Universität Essen, des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gegründet und von Prof. Dr. Ludger Honnefelder vom Philosophischen Institut der Universität Bonn als erstem Direktor aufgebaut; gegenwärtig steht das IWE unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma, der den Lehrstuhl für „Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Ethik in den Biowissenschaften“ an der Universität Bonn innehat.

Das Institut verfolgt das Ziel, zu einer ethischen Reflexion der Entwicklung von Medizin, Naturwissenschaft und Technik beizutragen und auf diese Weise einen verantwortungsvollen Umgang mit den in diesen Gebieten entstehenden neuen Handlungsmöglichkeiten zu fördern.

Anlass für diese Zielsetzung ist die Tatsache, dass die modernen Wissenschaften einer fortwährend beschleunigten Entwicklung unterliegen und ihre technische Umsetzung in sämtliche Lebensbereiche vordringt, wobei die Grenze zwischen Grundlagenforschung und Anwendung in zunehmendem Maße durchlässig wird. Die Komplexität von Ergebnissen und Folgen wissenschaftlichen Erkennens und Handelns erfordert daher eine begleitende ethische Urteilsbildung sowohl innerhalb der Scientific Community als auch innerhalb der Gesellschaft insgesamt. Aufgabe des Instituts ist es, diese Urteilsbildung durch interdisziplinäre Forschung zu begleiten und zu unterstützen.

Schwerpunkte der Arbeit des Instituts liegen im Bereich der biomedizinischen Ethik und der ethischen Fragen von Naturwissenschaft und Technik. Haupttätigkeitsfelder sind die Durchführung von Forschungsprojekten, die Erstellung von Gutachten und Expertisen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit und anderen Forschungseinrichtungen in Form von Einzelpublikationen und durch das vom Institut herausgegebene Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik zugänglich gemacht. Darüber hinaus fördert das Institut den interdisziplinären wissenschaftsethischen Diskurs durch Fachtagungen, Kolloquien und interfakultäre Lehrangebote.

Weitere Informationen finden Sie unter www.iwe.uni-bonn.de

Albertus-Magnus-Institut (AMI)

Das Albertus-Magnus-Institut wurde im Jahre 1931 vom Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Schulte gegründet mit dem Ziel, eine kritische Edition der Werke Alberts des Großen (Editio Coloniensis) herauszugeben. Aufgrund der Zerstörungen, die Köln im 2. Weltkrieg getroffen hatten, siedelte das Institut 1954 von Köln nach Bonn um, wo es nunmehr seit Jahrzehnten im Collegium Albertinum untergebracht ist. Erster Direktor des Instituts war von 1931 bis 1974 Prof. Dr. Bernhard Geyer. Seit April 2011 wird das AMI von Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris geleitet, der damit dem langjährigen Direktor Prof. Dr. Ludger Honnefelder nachfolgt.

Die wissenschaftliche Arbeit nahm ihren Anfang mit aufwendigen Bibliotheks- und Katalogrecherchen, um die Handschriften zu den Werken Alberts zu ermitteln, die sich in Bibliotheken auf der ganzen Welt finden. Nach kriegsbedingten Unterbrechungen erschien 1951 der erste Band der Albert-Edition im Verlag Aschendorff, Münster. Die Gesamtausgabe soll einmal 41 Bände umfassen, in denen die mehr als 70 Werke Alberts erscheinen. Bis zum Jahre 2009 konnten 28 Bände vorgelegt werden.

Im Zuge einer vom Träger ausdrücklich gewünschten Reorganisation im Jahre 1995 wurde der Aufgabenbereich des Institutes erweitert. Neben der Erstellung der Albert-Edition soll auch das Denken Alberts in Form von Einzelforschungen, Seminaren und Tagungen wissenschaftlich erschlossen und zugleich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies geschieht in Form von Sommer-Akademien und Vorträgen, durch wissenschaftliche Publikationen und Übersetzungen ausgewählter Werke.

Weitere Informationen finden Sie unter www.albertus-magnus-institut.de.

 


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