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Musik- und Klangkulturen der Moderne

Musik- und Klangkulturen der Moderne

© Barbara Frommann 

Der Studiengang Musik- und Klangkulturen der Moderne konzentriert sich auf die Fragen nach Konfigurationen und Konzepten von Musik und Klang sowie nach den damit verbundenen Praktiken, Diskursen, Medien und nach ihrem Ort in modernen Gesellschaften im Kontext der Globalisierung. „Moderne" ist hier im soziologisch-historischen Sinne als Modernity – im Unterschied zum ästhetisch-künstlerischen Modernism – zu verstehen und reicht bis ca. 1800 zurück. In diesem Sinne liegt der Fokus weniger auf bestimmten Spielarten von Musik, sondern verstärkt auf den gesellschaftlichen, kulturellen, technologischen und mediengeschichtlichen Bedingungen und Prozessen (z.B. Industrialisierung und Mediatisierung), unter denen Menschen Musik praktizieren, Klang produzieren und von beidem geprägt sind.

Die Studierenden vertiefen ihr musik- und klangwissenschaftliches Wissen und lernen, die Grenzen der fachlichen Theorien und Diskurse kritisch zu hinterfragen. Darüber hinaus erweitern sie ihre Methodenkompetenzen, die sie befähigen, eigenständig wissenschaftliche Ideen zu entwickeln und in selbst organisierten Forschungsprojekten umzusetzen. Durch die Auseinandersetzung mit Aspekten der musikalischen Globalisierung werden sie zudem für interkulturelle Kommunikation sensibilisiert.

Mögliche Berufsfelder:

Medien (Rundfunk, Fernsehen, Online-Musikportale), Presse (Musikkritik), Musikverlage (Lektorat, Redaktion), Musik- und Medienindustrie, Kultur- und Kreativwirtschaft (Musik- und Soundproduktion sowie -distribution, Kultur- und Eventmanagement), Musiktheater (Dramaturgie, Regieassistenz), Musikbibliotheken/-archive, Verbände, Stiftungen, Wissenschaft (Wissenschaftsmanagement, Lehre/ Forschung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen)

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