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Unser Institut

Das Konzept des Life and Medical Sciences (LIMES) Institutes entstand im Jahr 2000 und wurde entwickelt durch zwei neuberufene Professoren Michael Hoch (Biologie) und Michael Famulok (Chemie). Es wurde angestrebt, eine Strategie zu entwickeln, die es ermöglicht eine interdisziplinäre und international kompetitive Forschung an der Schnittstelle zwischen Biologie, Chemie und Medizin zu etablieren.

Der Fokus des LIMES Institutes liegt auf der Kombination einer herausragenden Forschungstätigkeit mit einer exzellenten akademische Ausbildung im Bereich der Lebenswissenschaften und der Biomedizin. Es bietet jungen Wissenschaftlern eine Plattform für exzellente interdisziplinäre Forschung und ermöglicht ihnen einen frühen Einstieg in das Laborleben.

Zu den Expertisen der LIMES Arbeitsgruppen gehören Immunbiologie, medizinische Chemie, chemische Biologie, Genetik, Entwicklungsbiologie, Membranbiologie und Lipidbiochemie. Forschungstätigkeiten dieser Arbeitsgruppen sind in mehreren interdisziplinären Forschungsinitiativen eng mit einander verknüpft. Neben den bereits etablierten Sonderforschungsbereichen SFB645, SFB704 und SFB TR83 sind zwei weitere Clusteranträge mit wichtiger Beteiligung des LIMES Institutes im Rahmen der Exzellenzförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft positiv bewertet worden und haben die erste Begutachtungsphase erfolgreich überstanden.

Parallel zu der Einrichtung dieser Forschungsinitiativen wurde am LIMES Institut das Studium Molekulare Biomedizin etabliert. Mit diesem Studiengang wurde angestrebt, vielversprechenden Studenten eine exzellente Ausbildung im Bereich der biomedizinischen Forschung anzubieten. Wichtiges Ziel des Studiengangs ist es, Studenten frühzeitig in der Laborarbeit mit einzubeziehen und anspruchsvolle Forschungsprojekte selbstständig bearbeiten zu lassen.

Neben der Etablierung der gemeinsamen Forschungsinitiativen und der Einrichtung des Studiengangs Molekulare Biomedizin wurde für das LIMES Institut in Bonn Poppelsdorf ein neues Gebäude errichtet, welches Platz bietet für die Forschung und Lehre der LIMES Arbeitsgruppen. Neben hoch ausgestatten Laboren ist im neuen LIMES Gebäude eine eigene hausinterne Versuchstierhaltung vorhanden. 

 

Forschungsschwerpunkte

Das LIMES Institut ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut mit folgenden Forschungsschwerpunkten:

  • Chemische Biologie und Medizinische Chemie
  • Entwicklungsbiologie, Genetik und Molekulare Physiologie
  • Molekulare Immun- und Zellbiologie
  • Membranbiologie und Lipid-Biochemie
     

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Diese Forschungsschwerpunkte sind auch die zentralen Themen folgender Drittmittel-finanzierter Verbundprojekte:

Im Sonderforschungsbereich 645 (Sprecher: Prof. Dr. Michael Hoch) werden die Regulation und Manipulation von biologischer Informationsübertragung in dynamischen Protein- und Lipidumgebungen untersucht. Dieses Verbundprojekt wird seit 2005 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und befindet sich momentan in der zweiten Förderungsperiode. Hauptziele dieses Sonderforschungsbereiches sind die Untersuchung

  • der Rolle von Enzymen des Lipidmetabolismus bei der Kontrolle der Membranzusammensetzung und des zellulären Metabolismus
  • der dynamischen Eigenschaften und der Organisation von Membranproteinen
  • der molekularen Mechanismen des intrazellulären Membrantransportes

Am SFB 645 sind 20 interdisziplinäre Forschungsprojekte beteiligt, die in 11 unterschiedlichen Instituten der Universität durchgeführt werden.

 

Im Sonderforschungsbereich 704 (Sprecher: Prof. Dr. Waldemar Kolanus) werden die molekularen Mechanismen und chemische Modulation der lokalen Immunregulation untersucht. Dieses Verbundprojekt wird seit 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und befindet sich ebenfalls in der zweiten Förderungsperiode. Das Hauptziel dieses Sonderforschungsbereiches ist die Aufklärung von wichtigen Signalwegen der lokalen oder Gewebe-abhängigen Immunregulation, mit besonderem Augenmerk auf Mechanismen der Zellmigration, der zellulären Signalwege, der zellulären Aktivierung und der Entstehung funktioneller Immunantworten. Der Sonderforschungsbereiche ist interdisziplinär angesiedelt und umspannt 22 Projekte aus den Bereichen Biologie, Chemie, Bio- und Chemoinformatik und Medizin.

 

Die NRW Graduiertenschule „Life and Medical Sciences” (Sprecher: Prof. Dr. Christoph Thiele) wird seit Oktober 2008 vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Im Rahmen der Graduiertenschule stehen Stipendien für Doktoranden, die eine herausragende Master- oder Diplomarbeit absolviert haben, zur Verfügung.

Das Promotionsprogramm bietet neben Forschungsprojekten im Labor eine interdisziplinäre Weiterbildung durch Praktika, Vorlesungen und Seminare in den Bereichen Chemische Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin. Die Graduiertenschule ist im LIMES Master/PhD Programm eingebettet.

 

Der Sonderforschungsbereich / Transregio 83 ist eine gemeinsame Forschungsinitiative der Universitäten Heidelberg, Dresden und Bonn (Sprecher für Bonn: Prof. Dr. Christoph Thiele), des EMBL (Heidelberg) und des MPI für Molekulare Zellbiologie und Genetik (Dresden). In diesem Verbundprojekt werden Lipid-Protein-Interaktionen untersucht, die Mikrodomänen in biologischen Membranen bilden. Hauptziele sind die Untersuchung

  • der molekularen Zusammensetzung bestimmter Lipid-Protein-Verbindungen
  • der biophysischen Kräfte, die diese Strukturen zusammenhalten
  • der dynamischen Interaktionen zwischen den Lipiden und den Proteinen

 

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