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Studienprofil

Die Meteorologie in Bonn ist – entsprechend dem Leitbild der Universität – traditionell und modern ausgerichtet. Sie versucht einerseits – der Tradition verpflichtet – auch heute noch ein möglichst breites wissenschaftliche Spektrum des Faches in Lehre und Forschung zu vertreten. Andererseits haben Arbeiten am Meteorologischen Institut seit Gründung im Jahre 1961 die wissenschaftlichen Innovationen nicht nur genutzt, sondern sie auch teilweise mit beeinflusst.
Die Meteorologie ist in natürlicher Weise eine europa- und weltweit vernetzte Disziplin. Wetter macht nicht an Grenzen Halt. Das Studium der Meteorologie in Bonn wird weiter durch wichtige Standortvorteile begünstigt, die den Studierenden in besonderer Weise zugute kommen:

  • eigenständige Lehreinheit Meteorologie innerhalb der Fachgruppe Erdwissenschaften mit zahlreichen Kooperationen innerhalb der Universität;
  • die größte meteorologische Fachbibliothek in Nordrhein-Westfalen mit über 10 000 Bänden;
  • das virtuelle Institut für Physik der Erde und Atmosphäre (IPEAP) verbindet Meteorologie und Geophysik an den Universitäten Bonn und Köln;
  • der Geoverbund ABC-J (Aachen, Bonn, Köln, Jülich);
  • das institutseigene Regenradar;
  • Deutschlands größter Internetanbieter für Wetterinformationen, die WetterOnline GmbH in Bonn, ist enger Kooperationspartner des Meteorologischen Instituts;

 
Um dem Anspruch des Bachelorstudiengangs Meteorologie, „berufsbildend" zu sein, gerecht zu werden, geben die ersten drei Semester der mathematisch-physikalischen Grundbildung einen großen Raum. Hier werden viele wichtige Kompetenzen erlernt und geübt, die als Qualifikation für die an anderer Stelle genannten Berufsfelder dienen. Der Lehrinhalt dieser drei Semester ist bis auf wenige Ausnahmen identisch zum Studiengang B.Sc. Physik.
Im Laufe des weiteren Studiums wird auf der nötigen Grundlage in Theoretischer Meteorologie faktisch in Form einer Berufsausbildung die Wetterprognose (Synoptik) geübt. Darüber hinaus soll der Absolvent des Studiengangs Grundkompetenzen in Fragen der Klimaphysik und der mit ihr verbundenen Statistik sowie in modernen Fernerkundungsmethoden erwerben. Wirkungsweise und Technik moderner Messinstrumente wird in Praktika vermittelt.
Bedienung, Verständnis und Programmierung des Computers als wichtigstes Werkzeug des Meteorologen wird ebenso als Schlüsselkompetenz gelehrt, wie eine wirkungsvolle Präsentationstechnik.
Das Studium der Meteorologie als Begleit- oder Nebenfach enthält neben der meteorologischen Grundausbildung auch die Möglichkeit, sich in der Kunst der Wettervorhersage (Synoptik) zu üben und meteorologische Messtechniken eingehender kennen zu lernen. Auch dabei können die Grundzüge der Klimaproblematik studiert werden.

 

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