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Mathematik

Mathematik

© Barbara Frommann

Als Strukturwissenschaft oder auch Wissenschaft formaler Systeme hat die Mathematik zum Ziel, Aussagen über mathematische Strukturen und Objekte nach dem Prinzip der Logik zu beweisen. Insbesondere in der Angewandten Mathematik sind Experiment und Erfahrungswissen Hilfsmittel und Anstoß zur Formulierung solcher Aussagen. Ausgehend von solchen als wahr angenommenen Aussagen bzw. Grundannahmen (Axiomen) sollen darüber hinaus Theorien aufgebaut werden, die sich auf möglichst viele unterschiedliche reale Gegebenheiten übertragen und anwenden lassen.

Um diese allgemeingültigen Annahmen aufstellen zu können, werden innerhalb des Studiums zunächst Grundtechniken mathematischen Arbeitens anhand analytischer, algebraischer und algorithmischer Methoden vermittelt. Darauf aufbauend erfolgt eine Spezialisierung, beispielsweise in „Algebra, Zahlentheorie und Logik“, „Stochastik“, „Analysis und Differentialgleichungen“ oder „Geometrie und Topologie“. Als feste Bestandteile des Studiums gelten außerdem einerseits die Wahl eines Nebenfachs – üblicherweise Physik, Informatik oder Volkswirtschaftslehre – andererseits das Praktikum in der Programmiertätigkeit, der Industrie oder der Tutor*innentätigkeit.

Insgesamt sollen die Studierenden analytisches Denkvermögen entwickeln und erweitern. Zudem soll eine Problemlösekompetenz auf abstrakter Ebene vermittelt werden.

 

Mögliche Berufsfelder:

Versicherungswirtschaft, Bank-/Kreditgewerbe, Informationstechnologie, Finanz-/Personaldienstleistungsgesellschaften, Unternehmensberatungen, industrielle Forschung und Entwicklung (z.B. Automobilindustrie/Energiesektor/Medizin- und Biotechnologie), Logistikbranche, Wissenschaft (Lehre/Forschung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen etc.), Lehramt

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