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Studienprofil

Die Komparatistik begreift Literatur als ein prinzipiell internationales Phänomen – als Weltliteratur im Sinne eines transnationalen literarischen Kommunikationszusammenhanges. Vor dem Hintergrund einer globalen Vernetzung der Literaturen untersucht sie nicht nur die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Texten und literarischen Strömungen, sondern auch diejenigen zwischen der Literatur und anderen Künsten, Medien und Wissensformen.

Der Zwei-Fach-Bachelorstudiengang Komparatistik an der Universität Bonn trägt dem interdisziplinären Charakter des Fachs auch durch die freie Kombinierbarkeit mit anderen Fächern Rechnung – besonders sinnvoll ist das Studium der Komparatistik in Kombination mit einer klassischen oder neueren Philologie, der Medien- oder Musikwissenschaft, der Kunstgeschichte oder der Philosophie. Konkret soll der B.A.-Studiengang Komparatistik den Erwerb der folgenden fachlichen Qualifikationen ermöglichen:

  • die Fähigkeit zur Analyse komplexer (auch fremdsprachlicher) literarischer und fachbezogener wissenschaftlicher und theoretischer Texte auf Forschungsniveau
  • die vertiefte Fähigkeit zur vergleichenden Analyse von Texten verschiedener Literaturen sowie zum Vergleich zwischen (literarischen) Texten und anderen (künstlerischen) Medien
  • Einblick in die globale Vernetzung der Literaturen, Künste und Wissensformen
  • Literaturgeschichtliche und literaturtheoretische Kenntnisse in verschiedenen Sprachräumen
  • die Fähigkeit zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere auch mit interdisziplinärer Ausrichtung

Da der Vergleich verschiedensprachiger Literaturen ein Kerngebiet der Komparatistik darstellt, wird die Kenntnis zweier moderner Fremdsprachen sehr nachdrücklich empfohlen. Um an den Veranstaltungen unserer Studiengänge sinnvoll teilzunehmen, ist in jedem Falle neben der selbstverständlichen Beherrschung des Deutschen eine gute Kenntnis des Englischen dringend vonnöten, die Beherrschung einer weiteren Fremdsprache mindestens dringend wünschenswert. Erwartet wird eine Fremdsprachenkompetenz, die in etwa dem Niveau nach drei Jahren Schulunterricht bzw. dem CEF-Standard A2 entspricht.

Zugleich sollten Sie sich aber von diesen Bedingungen auch nicht über Gebühr abschrecken lassen: Es wird nicht erwartet, dass die Seminarteilnehmer fließend und spontan Englisch, Spanisch oder Französisch sprechen, russische Essays improvisieren oder auf unangekündigte Vokabeltests gefasst sind. Erwartet wird ein readingknowledge, die Fähigkeit und die grundsätzliche Bereitschaft, einen fremdsprachlichen Text zuhause vorzubereiten, literarische Werke und fremdsprachliche Sekundärliteratur gegebenenfalls mit Wörterbuch und höherem Zeitaufwand zu erarbeiten, eine Übersetzung und einen Originaltext parallel zu verwenden.

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