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Studienprofil

Im Mittelpunkt des Bachelorstudiengangs Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft steht die Erforschung der Literatur und Kultur des deutschen und skandinavischen Raumes, die unter einer vergleichenden, meist europäischen literatur- und kulturgeschichtlichen Perspektive untersucht werden, sowie die Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache von ihren frühen Sprachstufen bis zu unserer heutigen Gegenwartssprache.

Die Studierenden können dabei nach individuellen Interessen aus dem breiten fachlichen Spektrum der fünf Abteilungen des Instituts wählen:

  • Neuere deutsche Literaturwissenschaft
  • Germanistische Mediävistik
  • Germanistische Linguistik/Sprachwissenschaft
  • Vergleichende Literaturwissenschaft/Komparatistik
  • Skandinavische Sprachen und Literaturen 

 

Fachlichen Schwerpunkte der Abteilungen

 

Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Die Abteilung für Neuere deutsche Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit der Erforschung der deutschsprachigen Literatur und ihrer Geschichte vom Beginn der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (1600 bis heute). In den vergangenen Jahren hat sich der Fachbereich dabei von einer im klassischen Sinne philologischen Disziplin zu einem Fach gewandelt, das zunehmend kulturwissenschaftlich ausgerichtet ist, medienwissenschaftliche Fragen behandelt und auch interdisziplinär mit anderen Fächern zusammenarbeitet.

Germanistischen Mediävistik

Die Betrachtungsgegenstände der Germanistischen Mediävistik liegen zeitlich vor denen der neueren deutschen Literaturwissenschaft, beschäftigt sich die Mediävistik doch mit Texten, die im Zeitraum von den Anfängen der deutschen Literatur im frühen Mittelalter bis zum Beginn der frühen Neuzeit entstanden sind und somit etwa die Zeitspanne von 800-1600 umfassen. Ziel der akademischen Lehre in der Mediävistik ist es insbesondere, die Texte in ihrer kulturhistorischen Tiefendimension begreifbar zu machen und den Studierenden zudem eine Sprachkompetenz und ein Gespür für die besondere Ästhetik der Sprache der Zeit zu vermitteln.

Germanistischen Linguistik

Gegenstand der Germanistischen Linguistik ist die deutsche Sprache in all ihren Facetten: die Gegenwartssprache sowie frühere Sprachstufen wie das Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutsche, synchrone Zustände und diachroner Wandel, Normen und Regeln sowie Abweichungen und Variationen, die beispielsweise regional- oder altersspezifisch oder durch Mehrsprachigkeit bedingt sein können. Besondere Schwerpunkte der Bonner Linguistik sind Morphosyntax, Sprachwandel, Konversationsanalyse und Textlinguistik.

Vergleichende Literaturwissenschaft/Komparatistik

Die Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft/Komparatistik untersucht die Literatur in ihren transnationalen, interkulturellen und intermedialen Zusammenhängen: die internationale Rezeption von Werken und AutorInnen, die Spielarten der Intertextualität, die Herausbildung transkultureller Form- und Gattungskonventionen, die Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen künstlerischen und kulturellen Zeichensystemen (etwa Literatur und Malerei, Literatur und Film, Literatur und Musik), um nur einige Beispiele zu nennen.

Skandinavistik

Die Skandinavistik beschäftigt sich mit Sprache, Literatur, Kultur und Geschichte der nordeuropäischen Staaten. Schwerpunkt des akademischen Unterrichts sind die skandinavischen Literaturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, darüber hinaus die Vermittlung der kulturellen Zusammenhänge. Im Bereich der Sprachkurse werden Dänisch, Norwegisch und Schwedisch angeboten.

 

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