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Germanistik

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© Frank Homann

Der Bachelorstudiengang Germanistik besteht aus den drei Bereichen Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Germanistische Mediävistik und Germanistische Linguistik. Er ermöglicht Studierenden ein literatur- und sprachwissenschaftliches Studium in seiner ganzen fachlichen Breite.

Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft befasst sich mit der Erforschung der deutschsprachigen Literatur und ihrer Geschichte von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (1600 bis heute). Aufgrund der kulturwissenschaftlichen Ausrichtung des Fachbereichs kommt dabei auch medienwissenschaftlichen Fragen und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fächern eine Bedeutung zu.

Die Germanistische Mediävistik wiederum erforscht die Anfänge der deutschen Literatur im Mittelalter sowie der frühen Neuzeit (800 bis 1600). Ziel ist es insbesondere, mediävistische Texte aus der Zeit in ihrer kulturhistorischen Tiefendimension begreifbar zu machen sowie den Studierenden eine Sprachkompetenz und ein Gespür für die Sprache dieser Zeit zu vermitteln.

Gegenstand der Germanistischen Linguistik ist die deutsche Sprache in all ihren Facetten: die Gegenwartssprache, aber auch frühere Sprachstufen wie das Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutsche. Die Lingustik hat dabei z.B. mit dem historischen Sprachwandel, Normen und Regeln sowie Abweichungen und Variationen, die beispielsweise regional-, altersspezifisch oder durch Mehrsprachigkeit bedingt sein können. Besondere Schwerpunkte der Bonner Linguistik sind Morphosyntax, Sprachwandel, Konversationsanalyse und Textlinguistik.

Mögliche Berufsfelder:

Bildung (Erwachsenenbildung, Sprachkurse, Bildungswerken etc.), Buch (Verlags-/Bibliotheks-/Übersetzungs-/Editionswesen), Kultur (Kulturinstitutionen, Kulturmanagement, Botschaften, Goethe-Institute, Kulturinstitute, Ausstellungswesen etc.), Medien (Presse, Rundfunk, Fernsehen, Online-Medien, Journalismus, Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit), Verwaltung (internationale Beziehungen z.B. Diplomatischer Dienst, Institutionen der Europäischen Union, internationale Organisationen), Wissenschaft (Lehre/ Forschung an Hochschulen), Forschungseinrichtungen etc.

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