Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sections
Sie sind hier: Startseite Studium Vor dem Studium Fächer Geowissenschaften (Bachelor) Studienaufbau

Studienaufbau

Die Lehrinhalte des Studiengangs werden in Themenblöcken – sogenannten Modulen – vermittelt. Dazu können verschiedene Veranstaltungsarten und Prüfungsarten (Klausur, Hausarbeit, Vortrag, mündliche Prüfung oder Protokoll) gehören. Die Inhalte werden zum Teil in Form von Vorlesungen und eigenen Seminarvorträgen vermittelt. Neben Übungen, in denen z.B. rechnergestützte Visualisierung und Auswerteverfahren von geowissenschaftlichen Informationen oder analytische Arbeit im Labor vermittelt werden, gibt es eine Besonderheit:

Die Vermittlung geländebezogener Arbeitsweisen ist ein zentrales Ziel der geowissenschaftlichen Studiengänge. Dies bedeutet für die Studierenden allerdings auch Mehrkosten, da die Geländeveranstaltungen von den Teilnehmern teilweise selbst finanziert werden müssen.

Exkursionen dienen der Umsetzung theoretischer Grundlagen am Anschauungsobjekt im Gelände. Ziel dieser Veranstaltungsart ist es, die Komplexität der natürlichen Gegebenheiten vor Ort mit Hilfe theoretischen Hintergrundwissens zu erkennen und zu verstehen. Beobachtung und Interpretation der besuchten Lokalitäten werden in einem Protokoll festgehalten. Großen Exkursionen geht ein Seminar zur thematischen Vorbereitung voraus.

Geländeübungen beinhalten die selbständige Vorbereitung und Lösung von Fragestellungen vor Ort. Klassisch sind geologische Kartierungsübungen, bei denen die Teilnehmer in Gruppen jeweils ein Gebiet eigenständig aufnehmen und die Ergebnisse in einer geologischen Karte und einem Bericht festhalten. Im Rahmen von geophysikalischen und hydrogeologischen Geländeübungen werden hingegen Messungen im Gelände durchgeführt und ausgewertet, bei strukturgeologischen und sedimentologischen Geländeübungen steht die Aufnahme und Interpretation von geologischen Strukturen, bei Lehrgrabungen die Fossilbergung im Zentrum.
Die mehrtägigen Exkursionen und Geländeübungen fallen in den meisten Fällen in die vorlesungsfreie Zeit des Sommersemesters. Diese beginnt für alle Studiengänge gleich. Alle Veranstaltungen unterliegen im Allgemeinen der Anwesenheitspflicht. Diese wird durch die Lehrenden überprüft. Die Anwesenheit (vor allem in Übungen) ist auch sinnvoll, denn durch ein Verschleppen von Klausuren auf Grund von Nichtbestehen kann eine ungeplante Mehrbelastung zu einem späteren Zeitpunkt auftreten.

Die Abschlussarbeiten im letzten Semester des Bachelorstudiengangs sind an den angebotenen Schwerpunktbereichen ausgerichtet und umfassen je nach Ausrichtung geowissenschaftliche Geländeaufnahme, Laborarbeiten, Präparation und rechnergestützte Datenanalyse.

Beispielhafter Studienverlaufsplan

 

Artikelaktionen