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Studienprofil

Wissenschaftlich fundierte, in der täglichen Praxis umsetzbare Ernährungsempfehlungen sind ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden. Erste Erkenntnisse aus aktuellen ernährungsphysiologischen, lebensmittelwissenschaftlichen und zellbiologischen Forschungsansätzen zeigen, dass unser bisheriges Wissen über eine bedarfsgerechte Ernährung in verschiedenen Lebenssituationen bei weitem noch nicht vollständig ist. Bisher wissenschaftlich vernachlässigte Lebensmittelinhaltsstoffe erscheinen ernährungsphysiologisch wertvoll und sollten in adäquaten Mengen aufgenommen werden. Deren Gehalte in Lebensmitteln lassen sich durch geeignete Maßnahmen in der Primärproduktion (Agrarwissenschaften) und in der Lebensmittelproduktion und –verarbeitung beeinflussen. Aufgrund der steigenden Verbrauchernachfrage muss sich die Lebensmittelwirtschaft verstärkt mit der nachhaltigen Produktion von ernährungsphysiologisch wertvollen (Stichwort: gesundheitlicher Zusatznutzen) und sicheren Lebensmitteln beschäftigen. Gesundheitsfördernde Ernährungskonzepte erfordern einen qualitätserhaltenden Umgang mit Lebensmitteln während der gesamten Prozesskette von der Primärerzeugung bis zur industriellen und haushaltstechnischen Verarbeitung. Daraus ergibt sich ein geändertes Anforderungsprofil: Neben grundlegenden lebensmittelwissenschaftlichen Kenntnissen ist fundiertes Wissen in den Bereichen Ernährungsphysiologie und Diätetik gefordert. Ergebnisse der Ernährungs- und Lebensmittelforschung können nur dann wirksam umgesetzt werden, wenn auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse fundierte Ernährungskonzepte entwickelt und eingesetzt werden und deren Erfolg evaluiert wird.

 

Profil und Ziele

  • Erarbeitung und Anwendung von gesundheitsfördernden Ernährungskonzepten unter Berücksichtigung von physiologischen, lebensmittelwissenschaftlichen und ökonomischen Aspekten
  • Vermittlung von breitem Fachwissen mit der Möglichkeit der Spezialisierung in den Bereichen Humanernährung, Lebensmitteltechnologie und Ökonomie
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