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Praktika

Der Begriff „Praktikum“ wird im Chemiestudium in der Regel nicht für einen außeruniversitätren Ausbildungsteil in einem Betrieb („in der Praxis“) benutzt, sondern bezeichnet die zusammenhängenden Laborübungen eines Themengebiets. Sie finden in den Lehrlaboratorien der Chemischen Institute statt.

Um das Ziel einer umfassenden praktischen Ausbildung zu erreichen, finden in jedem Semester Laborübungen statt. Dabei werden neben dem rein technischen Umgang mit den Laborgeräten und Analyseinstrumenten vor allem auch experimentelle Fähigkeiten wie sauberes Arbeiten, genaue Beobachtung, nachvollziehbare Dokumentation, Umgang mit Messdaten sowie logisches Schlussfolgern trainiert.

Die Schwierigkeit der praktischen Aufgaben nimmt im Laufe des Studiums im Hinblick sowohl auf die Handhabung der benutzten Geräte als auch die theoretischen Hintergründe kontinuierlich zu. Während anfangs mit Bechergläsern, Erlenmeyerkolben und Bunsenbrennern gearbeitet wird, werden gegen Ende der Ausbildung unter anderem auch Synthesen luftempfindlicher Substanzen in Spezialapparaturen unter Schutzgas oder Messungen an modernsten Großgeräten durchgeführt.

Das Absolvieren eines außeruniversitären Praktikums in einem Betrieb der chemischen Industrie o. ä. ist weder Voraussetzung zur Aufnahme des Chemiestudiums an der Universität Bonn noch Teil der Ausbildung.

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