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Master & Promotion

Der Bachelorstudiengang Chemie bereitet auf den konsekutiven Masterstudiengang Chemistry vor.

Masterstudiengang

Der Masterstudiengang Chemistry an der Universität Bonn knüpft nahtlos an den Bonner Bachelorstudiengang Chemie an. Es handelt sich um eine forschungsorientierte wissenschaftliche Ausbildung. Die Studierenden lernen dabei, komplexe chemische Probleme zu verstehen, zu analysieren und mit wissenschaftlichen Methoden auch über den aktuellen Wissensstand hinaus zu lösen. Dabei werden sie an aktuelle Forschungsgegenstände der modernen Chemie herangeführt. Mit der Masterarbeit weisen die Absolventen die Befähigung zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit nach.

Weitere Informationen

Der Masterstudiengang Chemistry besteht aus drei Teilen: Im ersten Semester erfolgt eine weitere Vertiefung der Kenntnisse im gesamten Spektrum der Chemie durch Fortgeschrittenen-Vorlesungen und -Seminare in Anorganischer, Organischer, Physikalischer und Theoretischer Chemie.

Im zweiten und dritten Semester wählen die Studierenden fünf Wahlpflichtmodule (von zwölf möglichen) und bilden so zusammen mit dem im dritten Semester stattfindenden Vertiefungspraktikum in einem selbstgewählten Arbeitsgebiet ein eigenes Ausbildungsprofil.

Im vierten Semester wird dann die abschließende Masterarbeit angefertigt, mit der auch die Profilbildung vervollständigt wird.

Die Lehrveranstaltungen werden in Englisch abgehalten. Ein großer Teil der im Masterstudium verwendeten Fachliteratur ist englischsprachig.

Der Zugang zum Masterstudiengang Chemistry ist an einen qualifizierten Bachelorabschluss im Fach Chemie oder einem verwandten Fach geknüpft. Neben einer Mindestgesamtnote von derzeit 2,9 müssen dabei jeweils mindestens 25 Leistungspunkte in den Teilfächern Anorganische Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie erworben worden sein.

Darüber hinaus müssen die Bewerber Englischkenntnisse auf Niveau B2 (entsprechend fünf Jahren Schulunterricht) und ausländische Bewerber zusätzlich auch Deutschkenntnisse nachweisen (z. B. DSH 1).

Eine Zulassungsbeschränkung in Form eines Numerus Clausus gibt es nicht.

Der wichtigste Arbeitgeber von an der Universität ausgebildeten Chemikerinnen und Chemikern ist die chemische Industrie. Auch nach Einführung der Bachelor-/Masterstudiengänge besteht von Seiten dieses Arbeitgebers im Wesentlichen keine Nachfrage nach Bachelor- oder Masterabsolventen. Daher bedeutet die Promotion weiterhin die eigentliche Qualifikation für den Berufseintritt von Chemikerinnen bzw. Chemikern.

 

Promotion

Nach Abschluss des Masterstudiengangs beginnen die meisten Absolventen mit der Arbeit an einer Dissertation, oft im Arbeitskreis des Betreuers ihrer Masterarbeit. Die Dissertation stellt eine selbständige wissenschaftliche Arbeit dar, in der der Doktorand signifikante neue, durch eigene Experimente/Arbeiten gewonnene Ergebnisse in seinem Forschungsgebiet darlegt und in Abgrenzung zu bekanntem Wissen diskutiert.

Weitere Informationen

Die Promotion gliedert sich in der Chemie in der Regel in die Teile experimentelle Arbeiten, Veröffentlichungen und Schreiben der eigentlichen Dissertation sowie die abschließenden mündlichen Prüfungsleistungen. Letztere bestehen in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn in einem öffentlichen Promotionskolloquium (wissenschaftlicher Vortrag über das Thema der Dissertation mit anschließender Diskussion) sowie einer nichtöffentlichen Prüfung (Disputation). Die Dauer der gesamten Promotion liegt in der Regel bei 3-4 Jahren. Den Absolventen wird der akademische Titel „Dr. rer. nat.“ verliehen.

In der Regel sind die Doktoranden während ihrer Promotionszeit als wissenschaftliche Mitarbeiter bei der Universität angestellt und somit finanziell unabhängig. Neben der eigenen wissenschaftlichen Forschung haben sie dabei Aufgaben in der Lehre (z. B. Leitung von Übungen/Seminaren, Anleitung der Studierenden in den Praktika) und bei der Aufrechterhaltung der Infrastruktur (z. B. Pflege und Wartung von Geräten). Es wird erwartet, dass die Doktoranden sich sowohl selbständig als auch im Rahmen der Doktorandenseminare und der angebotenen wissenschaftlichen Vorträge weiterbilden, um ihr Spezialwissen und ihr chemisches Allgemeinwissen zu erweitern.

 

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