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Studienprofil

Im Vordergrund des Studiums der Agrarwissenschaften steht die Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten. Grundlage hierfür sind die im Rahmen der Lehrveranstaltungen erworbene Fachkenntnis und Methodik, deren problembezogene und wissenschaftliche Anwendung im Rahmen der Bachelorarbeit geübt wird. Nach Abschluss des agrarwissenschaftlichen Studiums sollen Sie gelernt haben, wissenschaftliche Erkenntnisse einordnen, verwerten und entsprechend verantwortungsvoll handeln zu können und sich damit als Fach- und Führungskraft im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu etablieren.

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Die Agrarwissenschaften sind angewandte Wissenschaften, basierend auf biologischen, technischen, sozioökonomischen und ökologischen Grundlagen. Sie beschäftigen sich mit der landwirtschaftlichen Produktion und deren vor- und nachgelagerten Bereichen (Beschaffungs- und Absatzmärkte, Einfluss der Produktionsmethoden auf den ernährungsphysiologischen Wert der Nahrungsmittel). Die Agrarwissenschaften behandeln soziale und ökonomische Zusammenhänge zur Analyse und Gestaltung von Agro-Ökosystemen und beziehen die Ökologie unserer Kulturlandschaft mit ein. Im Vordergrund der Lehr- und Forschungsaktivitäten stehen die Erarbeitung und Anwendung konkreter Problemlösungen in Bezug auf die Herstellung, Distribution und Verwendung von Nahrungsgütern in international ausgerichteten Netzwerken.

Die gestuften Studiengänge Bachelor of Science (B.Sc.) und Master of Science (M.Sc.) bilden dieses Verständnis in ihren Strukturen und Lehrinhalten ab. Als forschungsorientierte Studiengänge beziehen sie sich auf problemlösungsorientierte Ansätze, die im Kern immer interdisziplinär sind. So haben agrarwissenschaftliche Fragestellungen stets naturwissenschaftliche, technologische und sozioökonomische Dimensionen, die in ganzheitlichem Ansatz gemeinsam zu betrachten sind. Als Beispiel seien Fragen zur Nachhaltigkeit der Landnutzung oder zur Lebensmittelqualität und -sicherheit genannt. Dieser Ansatz erfordert die Verbindung von naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Lehrinhalten, die durch die Kooperation der in der Fakultät vertretenen Fachgebiete und insbesondere mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ermöglicht und gewährleistet wird.

Weitere Charakteristika des Bachelorstudiengangs Agrarwissenschaften sind ein hoher Grad der Internationalisierung und die interdisziplinären Kooperationen mit universitätsnahen Forschungseinrichtungen wie beispielsweise dem Forschungszentrum Jülich, deren Ergebnisse in der Lehre Eingang finden.

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