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Netzwerke & Organisationen

Kooperationspartner

International Center for Food Chain and Net Research (Food Net Center)

Ein Baustein unserer Profilierung als Life Science-Zentrum ist das im Dezember 2006 ins Leben gerufene International Center for Food Chain and Net Research (Food Net Center), die jüngste Ergänzung unserer Kooperationen. Es ist ein wissenschaftliches Joint Venture des Instituts für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik (ILR), des Instituts für Tierwissenschaften (ITW) und des der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zugehörigen Instituts für Informatik sowie der Universität Wageningen. In Kooperation mit dem wissenschaftlichen Beirat, einem internationalen Gremium von Experten aus Italien, Spanien, England und den Niederlanden, streben sie die Entwicklung einer europäischen Exzellenzachse in diesem zukunftsträchtigen Forschungsbereich an. Das interdisziplinäre Team hat sich zur Aufgabe gemacht, auf wissenschaftlicher Basis Konzepte für die Gestaltung und das Management komplexer Wertschöpfungsnetze in der nationalen und globalen Ernährungswirtschaft zu schaffen und die Integration dieser Netze in das jeweilige soziokulturelle und politische Umfeld zu optimieren. 

Forschungsinstitut für Kinderernährung

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund untersucht die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Wachstum und Stoffwechsel von Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, wesentliche Beiträge zur Förderung von Gesundheit und Entwicklung im Wachstumsalter durch eine verbesserte Ernährung zu leisten. Die unabhängigen Forschungsarbeiten werden durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (MIWFT) des Landes NRW finanziert. Die vom FKE betreute DONALD (Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study) ist eine offene Kohortenstudie, an der zurzeit über 700 gesunde Kinder und Jugendliche aktiv teilnehmen. Bei den Probanden werden vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter in regelmäßigen Abständen detaillierte Untersuchungsdaten zum Ernährungsverhalten, Wachstum, Entwicklung, Stoffwechsel und Gesundheitsstatus erhoben. Die ab 2009 realisierte Anbindung des FKE an die Landwirtschaftliche Fakultät ermöglicht die Etablierung einer neuen Forschungsrichtung (Ernährungsepidemiologie) mit exzellenten Zukunftsaussichten. 

ABC-J Region

Die Evaluierung der ABC-J Region (Aachen, Bonn, Köln/Cologne und Jülich) hatte u.a. zum Ergebnis, dass sich der Themenbereich „Risikoregulierung“ als förder- und ausbaufähig erwiesen hat. Im Rahmen des gemeinsamen Zukunftskonzeptes der ABC-J Region wird sich der Standort Bonn unter Beteiligung der Landwirtschaftlichen Fakultät profilieren. Es sollen deshalb auch Kooperationen in der ABC-J-Region von der Fakultät gefördert werden. Besondere Beachtung finden hierbei Kooperationen mit dem Forschungszentrum Jülich. Im Sommer 2008 hat die Universität Bonn hierzu einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Im Sommer 2009 wurde mit der gemeinsamen Ausschreibung der W2-Professur „Terrestrial Biogeochemistry“ mit Zuordnung zu den Bodenwissenschaften eine erste Umsetzung der Kooperationsvereinbarungen vollzogen, die im Falle der erfolgreichen Stellenbesetzung eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich ermöglicht. 

Bioeconomy-Science-Center

Die Universität Bonn, die RWTH Aachen, die Universität Düsseldorf und das Forschungszentrum Jülich planen die Einrichtung eines gemeinsamen Bioeoconomy-Science-Centers (BioSc). Die vier Einrichtungen wollen damit ihre unterschiedlichen Kompetenzprofile zur Bioeconomy in den Themenfeldern „Nachhaltige Pflanzenproduktion“, „Mikrobielle Systembiotechnologie“, „(Bio)Verfahrenstechnik“ und „Simulation und Modellierung terrestrischer System“ bündeln. Aus der Landwirtschaftlichen Fakultät sind als Kerninstitutionen das ILR (Sprecher: Heckelei) und das INRES (Sprecher: Amelung, Léon) eingebunden. Beide Kerninstitutionen werden mit Gründung des BioSc ihre Forschungen zu den o.g. Themen intensivieren. Die Forschungsinhalte des BioSc würden in die Forschungsleitthemen der Fakultät integriert und die Fakultät wird im Falle von Neuberufungen besonders berücksichtigen, ob und wie sich diese inhaltlich ins BioSc einbinden lassen.

 

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