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Studienprofil

Studienziel Pfarrerin/Pfarrer

Der Studiengang Evangelische Theologie mit Abschluss Kirchliches Examen bereitet in seiner Ausrichtung primär auf die Tätigkeit als Pfarrerin/Pfarrer in einer evangelischen Landeskirche vor. Er ist ungestuft (also nicht in Bachelor und Master unterteilt), aber in Module strukturiert, und hat eine Regelstudienzeit von 10 Semestern. Den Abschluss bildet das „Erste Theologische Examen“, eine aus wissenschaftlichen Hausarbeiten, Klausuren und mündlichen Prüfungen bestehende Prüfung, die bei der evangelischen Landeskirche abgelegt wird, in der man im Anschluss den praktischen Ausbildungsabschnitt (Vikariat) absolvieren und später als Pfarrerin/Pfarrer arbeiten möchte.
 

Studieninhalt

Das Studium im Fach Evangelische Theologie umfasst die fünf theologischen Hauptdisziplinen Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie und Praktische Theologie, sowie je ein Modul Philosophie und Interkulturelle Theologie und Hermeneutik. Die Studierenden erhalten so grundlegende Kenntnisse der historischen Ursprünge, systematischen Zusammenhänge und gegenwärtigen Gestalten des Christentums und reflektieren Weltdeutungen und darauf aufbauendes Handeln im gegenwärtigen Christentum, insbesondere in seiner reformatorischen Gestalt. Dabei lernen sie ein breites Spektrum an historischen, philologischen, philosophischen, kommunikations-, sozial- und humanwissenschaftlichen sowie pädagogischen und didaktischen Methoden kennen und anzuwenden.
 

Forschungsnahes Studieren in Bonn

Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn legt Wert darauf, ihre Studierenden von Beginn an zu eigenständigem Arbeiten zu ermutigen und ihnen dafür hinreichend Freiräume zu gewähren. Deshalb ist ein hoher Anteil an studentischer Arbeitszeit für eigenständige Lektüre (in Absprache mit den Dozierenden) vorgesehen und es gibt umfangreiche Wahlmöglichkeiten bei den Lehrveranstaltungen, durch die eigene Fragestellungen verfolgt werden können und sollen. In überschaubaren Seminargruppen (max. 20-30 Studierende) mit wechselnden Themen werden Studierende schon früh an die aktuellen Themenfelder der Forschung herangeführt, in denen die Dozierenden aktiv sind.


Sprachkenntnisse

Zum forschungsnahen Studium gehört es auch, dass an biblischen und historischen Originaltexten gearbeitet wird. Deshalb setzen die entsprechenden Module umfangreiche Sprachkenntnisse in den alten Sprachen voraus – erforderlich sind Hebräisch, Griechisch und Latein, jeweils nachzuweisen durch Abiturzeugnis oder staatliche Ergänzungsprüfungen zum Abitur (bei Hebräisch auch durch Fakultäts-Hebraicum). Sofern die erforderlichen Sprachkenntnisse noch nicht vorliegen, können sie in Intensivkursen während der ersten Semester parallel zum Studium erworben werden. Dadurch verlängert sich die tatsächliche Studienzeit üblicherweise um 1-2 Semester (siehe Empfohlene Kenntnisse).

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