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Erasmus-Förderung

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Die Erasmus-Förderung setzt sich im Sinne der Programmphilosophie grundsätzlich aus folgenden Elementen zusammen:

Darüber hinaus erhalten Erasmus-Studierende i.d.R. einen sog. Mobilitätszuschuss. Die europäischen Zielländer sind dabei nach Kaufkraft in drei Ländergruppen mit unterschiedlichen Förderraten unterteilt.

Erasmus-Mobilitätszuschuss 2017/2018

Fördersätze für das Förderjahr 2017/2018:

Ländergruppe 1:    339 € pro Monat
AT, DK, FI, FR, IE, IT, LI, NO, SE, UK

Ländergruppe 2:    279 € pro Monat
BE, CY, CZ, DE, ES, GR, HR, IS, LU,NL, PT, SI, TR 

Ländergruppe 3:    219 € pro Monat
BG, EE, HU, LT, LV, MT, PL, RO, SK

Die Schweiz ist z.Z. kein Erasmus-Programmland, fördert jedoch deutsche Austauschstudierende aus eigenen Mitteln (ca. 430 CHF). Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Erasmus-Fachkoordinator oder bei der jeweiligen schweizerischen Universität.

Die finanzielle Förderung beträgt in allen Ländergruppen:

  • max. 4 Monate bei Aufenthalten von 1 Semester
  • max. 8 Monate bei einem Aufenthalt von 2 Semestern

Somit können Aufenthalts- und Förderdauer voneinander abweichen.

Für die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel auf die Erasmus-Studierenden ist das Dezernat Internationales zuständig. Die Auszahlung des Mobilitätszuschusses erfolgt in zwei Raten.

Detaillierte Informationen zur Auszahlung des Mobilitätszuschusses und den einzureichenden Unterlagen finden Sie im Erasmus-Merkblatt (steht ab ca. Juli  2017 zur Verfügung).


Bitte beachten Sie: 

Ein Mobilitätszuschuss kann nur gezahlt werden, wenn Sie Ihren Erasmus-Auslandsstudienaufenthalt für mindestens 3 (außer bei Trimestern) und maximal 12 Monate absolviert haben. Bei Abbruch und Unterschreiten der Mindestdauer müssen Sie bereits gezahlte Mobilitätszuschüsse zurückzahlen.

Für die Teilnahme an einem Intensivsprachkurs im Gastland vor Aufnahme des Studiums ist unter bestimmten Bedingungen eine zusätzliche Monatsförderung möglich.

Erasmus-Mobilitätszuschuss 2018/2019

Im Förderjahr 2018/2019 wird es aufgrund von Vorgaben der Erasmus-Nationalagentur im DAAD Änderungen in der Förderung geben.
1. Die Förderraten werden national, d.h. für alle Hochschulen in Deutschland, einheitlich festgesetzt.
2. Die Zusammensetzung der Ländergruppen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren geändert. 
Ländergruppe 1:    420 € pro Monat (14€ pro Tag)
DK, FI, IE, IS, LI, LUX, NO, SE, UK
Ländergruppe 2:    360 € pro Monat (12€ pro Tag)
AT, BE, FR, CY, ES, GR, IT, MT, NL, PT 
Ländergruppe 3:    300 € pro Monat (10 € pro Tag)
BG, CZ, EE, HR, HU, LT, LV, PL, RO, SK  SI, TR

Informationen zur max. finanziellen Förderdauer pro Semester für das Förderjahr 2018/2019 werden Sie hier ca. Ende Mai finden, sobald der Universität Bonn der Erasmus-Vertrag vorliegt und somit das verfügbare Budget bekannt ist, welches mit den festgelegten Förderraten auf die aus den Fachbereichen nominierten Studierenden verteilt werden kann.

Erasmus und BAföG

BAföG-Empfänger erhalten den normalen Erasmus-Mobilitätszuschuss. Ein Mobilitätszuschuss über 300€/Monat wird auf den BAFöG-Bedarf angerechnet. 
Sie finden weitere Informationen zu Bafög hier.
 

Erasmus und andere Stipendien

  • Ein DAAD-Stipendium und eine Förderung im Rahmen von Erasmus können nicht gleichzeitig in Anspruch genommen werden.
  • Erasmus Mundus und Erasmus-Stipendium können nicht gleichzeitig in Anspruch genommen werden.
  • Wenn Sie ein Stipendium von einer anderen Institution (z.B. Stiftung, Deutschlandstipendium) bekommen, erhalten Sie den regulären Erasmus-Fördersatz.

 

Studierende mit besonderen Bedürfnissen

Die Inklusion und Chancengleichheit ist ein zentrales Anliegen im Programm Erasmus+. Für Studierende mit Behinderungen und für Studierende mit Kind besteht deshalb die Möglichkeit der Sonderförderung im Erasmus-Programm. Diese muss vor Beginn Ihres Auslandsstudienaufenthaltes beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Erasmus-Nationalagentur im DAAD.

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die Erasmus-Beratung im Dezernat Internationales. 
Für weitere Beratung können sie sich auch an die Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung bzw. an das Familienbüro wenden.

 

Online-Plattform des Erasmus Student Network (ESN)

Werfen Sie auch einen Blick auf eine vom Erasmus Student Network (ESN) entwickelte Seite exchangeability bzw. die Online-Plattform MappED, in der Hochschuleinrichtungen ihre Zugangsmöglichkeiten beschreiben können. Von Studierende wurde ein Toolkit für Studierende entwickelt, welches Tipps und Hinweise zur Unterstützung Ihrer Vorbereitung auf einen Erasmus+ Aufenthalt enthält.

 

 
Infopunkt Der DAAD und das Dezernat Internationales behalten sich vor, auch im laufenden Hochschuljahr dringend notwendige Änderungen oder Ergänzungen in der Abwicklung des Erasmus+ Programms vorzunehmen, über die Sie von uns zeitnah informiert werden.

 

Neu: Masterdarlehen in Erasmus+

Im Erasmus+ Programm gibt es auch die Möglichkeit, zinsgünstige Darlehen für ein komplettes Masterstudium im Ausland (derzeit Großbritannien, Frankreich, Spanien) zu beantragen.

 

   

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