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Erasmus-Förderung

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Die Erasmus-Förderung setzt sich im Sinne der Programmphilosophie grundsätzlich aus folgenden Elementen zusammen:

Darüber hinaus erhalten Erasmus-Studierende i.d.R. einen sog. Mobilitätszuschuss. Die europäischen Zielländer sind dabei nach Kaufkraft in drei Ländergruppen mit unterschiedlichen Förderraten unterteilt.

Erasmus-Mobilitätszuschuss 2019/2020

Die Förderraten im Förderjahr 2019/20 wurden von der Erasmus-Nationalagentur im DAAD  national, d.h. für alle Hochschulen in Deutschland, einheitlich folgendermaßen festgesetzt: 
Ländergruppe 1:    450 € pro Monat (15€ pro Tag)
DK, FI, IE, IS, LI, LUX, NO, SE, UK
Ländergruppe 2:    390 € pro Monat (13€ pro Tag)
AT, BE, FR, CY, ES, GR, IT, MT, NL, PT 
Ländergruppe 3:    330 € pro Monat (11 € pro Tag)
BG, CZ, EE, HR, HU, LT, LV, PL, RO, SK  SI, TR

Die Schweiz ist z.Z. kein Erasmus-Programmland, fördert jedoch deutsche Austauschstudierende aus eigenen Mitteln (Monatsrate 440 CHF). Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Erasmus-Fachkoordinator oder bei der jeweiligen schweizerischen Universität.

Für die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel auf die Erasmus-Studierenden ist das Dezernat Internationales zuständig. Die Auszahlung des Mobilitätszuschusses erfolgt in zwei Raten.

Detaillierte Informationen zur Auszahlung des Mobilitätszuschusses und den einzureichenden Unterlagen finden Sie im Erasmus-Merkblatt (s. Formulare)


Bitte beachten Sie: 

Ein Mobilitätszuschuss kann nur gezahlt werden, wenn Sie Ihren Erasmus-Auslandsstudienaufenthalt für mindestens 3 (außer bei Trimestern) und maximal 12 Monate absolviert haben. Bei Abbruch und Unterschreiten der Mindestdauer müssen Sie bereits gezahlte Mobilitätszuschüsse zurückzahlen.

Erasmus und BAföG

BAföG-Empfänger*innen erhalten den normalen Erasmus-Mobilitätszuschuss. Ein Mobilitätszuschuss über 300€/Monat wird auf den BAFöG-Bedarf angerechnet und muss angegeben werden. Sie finden weitere Informationen zu Bafög hier.
 

Erasmus und andere Stipendien

  • Ein DAAD-Stipendium und eine Förderung im Rahmen von Erasmus können nicht gleichzeitig in Anspruch genommen werden.
  • Erasmus Mundus und Erasmus-Stipendium können nicht gleichzeitig in Anspruch genommen werden.
  • Wenn Sie ein Stipendium von einer anderen Institution (z.B. Stiftung, Deutschlandstipendium) bekommen, erhalten Sie den regulären Erasmus-Fördersatz.

 

Studierende mit besonderen Bedürfnissen

Die Inklusion und Chancengleichheit ist ein zentrales Anliegen im Programm Erasmus+. Für Studierende mit Behinderungen und für Studierende mit Kind besteht deshalb die Möglichkeit der zusätzlichen Förderung im Erasmus-Programm. Diese muss vor Beginn Ihres Auslandsstudienaufenthaltes beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Erasmus-Nationalagentur im DAAD.

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die Erasmus-Beratung im Dezernat Internationales. 
Für weitere Beratung können sie sich auch an die Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung bzw. an das Familienbüro wenden.

Online-Plattform des Erasmus Student Network (ESN)
Werfen Sie auch einen Blick auf eine vom Erasmus Student Network (ESN) entwickelte Seite exchangeability bzw. die Online-Plattform MappED, in der Hochschuleinrichtungen ihre Zugangsmöglichkeiten beschreiben können. Von Studierenden wurde ein Toolkit für Studierende entwickelt, welches Tipps und Hinweise zur Unterstützung Ihrer Vorbereitung auf einen Erasmus+ Aufenthalt enthält.

 

 
InfopunktDer DAAD und das Dezernat Internationales behalten sich vor, auch im laufenden Hochschuljahr dringend notwendige Änderungen oder Ergänzungen in der Abwicklung des Erasmus+ Programms vorzunehmen, über die Sie von uns zeitnah informiert werden.

 

Neu: Masterdarlehen in Erasmus+

Im Erasmus+ Programm gibt es auch die Möglichkeit, zinsgünstige Darlehen für ein komplettes Masterstudium im Ausland zu beantragen, allerdings bisher nur für wenige Zielländer.

 

   

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