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Dienstliche Benutzung von Sozialen Medien

Empfehlungen für Beschäftigte der Universität Bonn

  •  Dienst ist Dienst: Diese Empfehlungen beziehen sich auf die Benutzung Sozialer Medien im Rahmen von dienstlichen Aufgaben. Wenn Sie diese Medien während der Arbeitszeit nutzen, dann um Ihre Arbeit besser zu machen – nicht um private Interessen oder Kontakte zu pflegen. Klären Sie mit Ihren Vorgesetzten, ob und in welchem zeitlichen Umfang Sie z.B. Facebook oder Twitter für berufliche Zwecke nutzen dürfen (z.B. Kontakte knüpfen, neues Wissen aneignen, Netzwerke aufbauen, Beratung anbieten).
  • Alles, was Recht ist: Jeder ist für sein Handeln im Web 2.0 selbst verantwortlich. In der virtuellen Welt gelten dieselben rechtlichen Obliegenheiten wie im „wirklichen“ Leben. Gerade die Auflagen des Datenschutzes und das Dienstgeheimnis sind stets zu beachten – gerade auch im Internet. Vertrauliche Informationen gehören hier nicht hin. Berücksichtigen Sie auch das Urheberrecht, indem Sie z.B. nur Fotos und Filme veröffentlichen, über deren Nutzungsrechte Sie bzw. die Universität verfügen. Geben Sie in der Bildbeschreibung die Bildquelle und den Bildautor an und versichern Sie sich des Einverständnisses der abgebildeten Personen. Namen von Beschäftigten dürfen Sie ebenfalls nur verwenden, wenn diese ausdrücklich zustimmen.
  • Mitarbeiter sind auch privat Botschafter der Uni Bonn: Niemand ist im Web nur Privatperson, die Übergänge sind häufig fließend. Bedenken Sie daher: Wenn Sie angeben, an der Universität Bonn zu arbeiten, werden Sie im Web 2.0 immer auch als Universitätsangehöriger wahrgenommen. Besonders Ihre Aussagen über die Universität haben hohes Gewicht. Verwenden Sie keine Universitätslogos in privaten Kontexten.
  • Transparenz erwünscht: Agieren Sie im Web 2.0 unter Ihrem „echten“ Namen bzw. im Namen Ihrer Organisationseinheit. Kommentieren Sie Beiträge nicht anonym oder unter der Verwendung eines Pseudonyms. Machen Sie deutlich, dass Sie Mitarbeiter der Universität Bonn sind. Falschaussagen oder Weglassungen sind im Internet schnell nachprüfbar und werden sofort aufgedeckt.
  • Bleiben Sie neutral: Um Missverständnissen vorzubeugen, sollten Sie bei der dienstlichen Verwendung von Sozialen Medien persönliche Meinungsäußerungen vermeiden – besonders solche von religiöser oder parteipolitischer Natur.
  • Ruhe bewahren, sachlich bleiben: Formulieren Sie Ihre Beiträge stets freundlich und sachlich, selbst wenn Sie oder die Uni einmal unfair, kritisch oder emotional angegangen werden. Im Zweifel überschlafen Sie die Sache, bevor Sie eine Antwort geben, die Sie hinterher bereuen.
  • Schützen Sie sich und Ihre Privatsphäre: Achten Sie bei Web 2.0-Anwendungen auf Ihre Privatsphäre und geben sie nicht unnötig Informationen über sich preis. Denken Sie daran, dass das Internet ein langes Gedächtnis hat, einmal veröffentlichte Inhalte sich schnell verbreiten und kaum wieder gelöscht werden können. Veröffentlichen sie keine Inhalte, die nicht von jedermann gelesen werden sollten. Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihre Informationen nur einem geschlossenen Benutzerkreis zugänglich sind. Es ist nie auszuschließen, dass Beiträge auch aus einem solchen Bereich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
  • Zentrale Koordination: Das Internet funktioniert grundsätzlich dezentral. Um als Organisation einheitlich wahrgenommen zu werden, ist jedoch eine gewisse Koordination der Social-Media-Aktivitäten erforderlich. Diese Koordinationsaufgabe nimmt die Abteilung Presse und Kommunikation der Universitätsverwaltung im Auftrag des Rektorats wahr. Sie ist auch Ihre erste Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die Sozialen Medien.

 

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