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Datum: 21.10.2010

Startschuss für Ausbau des Campus Poppelsdorf Vorbereitungen für die Bauarbeiten laufen in Kürze an

Noch in diesem Jahr beginnen die vorbereitenden Maßnahmen für den Ausbau des Campus Poppelsdorf der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das haben die Universität und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Köln, der Bauherr und Eigentümer der entstehenden Universitätsgebäude ist, jetzt bekanntgegeben. Erster Arbeitsschritt ist die Baufeldfreimachung und die Erstellung von Ver- und Entsorgungstraßen.

In den kommenden Jahren sollen auf den ehemaligen "100-jährigen Versuchsfeldern" der Landwirtschaftlichen Fakultät eine ganze Reihe von Neubauten für Forschung und Lehre entstehen. Ziel des Campusausbaus in Bonn-Poppelsdorf ist es, die räumliche Situation insbesondere der Naturwissenschaften zu verbessern.

Im Zuge des 1. Bauabschnittes, der sich im nördlichen Bereich des Campusgeländes befindet, werden drei neue Institutsgebäude errichtet. Neben einem Neubau für das Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) und das Fach Informatik wird ein weiteres Gebäude für das Institut für Numerische Simulation (INS) und das Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft (IEL) sowie ein neues Hörsaalgebäude entstehen.

Zur Baufeldfreimachung und Erstellung der recht umfangreichen Ver- und Entsorgungstraßen müssen vorbereitend Bäume gefällt werden. Die zur Fällung vorgesehenen Bäume wurden durch einen Baumgutachter entsprechend klassifiziert. Geplanter Beginn des Straßenbaus ist 2011, die drei Institutsgebäude sollen im Jahr 2012 begonnen werden. Mit Rücksicht auf Brut- und Nistzeiten werden die von der Maßnahme betroffenen Bäume bereits Ende diesen Jahres gefällt werden, um die heimische Vogelpopulation nicht zu gefährden.

Beabsichtigt ist, im Zuge des Campus-Ausbaus zahlreiche neue Bäume und Sträucher zu pflanzen. Die Identifizierung von geeigneten Pflanzorten ist unter anderem Gegenstand eines freiraumplanerischen Wettbewerbs, der zurzeit durch den Bauherrn durchgeführt wird; im März 2011 soll das Ergebnis vorliegen. Die Nach- und Neubepflanzung wird entsprechend den Vorgaben der Unteren Landwirtschaftsbehörde durchgeführt und soll nach der Fertigstellung der Institutsgebäude zusammen mit den übrigen Außenanlagen voraussichtlich Ende 2014 begonnen werden.

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