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Datum: 10.01.2007

Exzellenz macht den Unterschied Universität und Land vereinbaren Ziele

Die Universität Bonn wird in den kommenden Jahren weiter hart an einem festen Platz unter den Spitzenunis in Deutschland arbeiten. Das Rektorat der Universität und das Land Nordrhein-Westfalen haben dazu in einer Zielvereinbarung konkrete Ziele und Maßnahmen festgelegt. Rektor Professor Dr. Matthias Winiger, der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Bonn, Professor Dr. Michael Lentze, und Wissenschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart haben das Papier heute in Bonn unterzeichnet. Das Papier ist ein klares Bekenntnis zur Exzellenz als Maßstab.

Der neue Ziel- und Maßnahmenkatalog orientiert sich am Selbstverständnis der Universität Bonn als international operierende, kooperations- und schwerpunktorientierte Forschungsuniversität, die sich der Exzellenz in der Forschung und forschungsgeleiteter Lehre besonders verpflichtet sieht. Zu den ausgewiesenen Schwerpunkten zählen in Bonn insbesondere die Mathematik, Physik/Astronomie, die Ökonomie, die Biowissenschaften und die Philosophie. Für sie ist eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen: So wird auf dem Campus Poppelsdorf rund um das Fach Mathematik ein internationales Zentrum der Wissenschaft entstehen. Die Bonner Mathematiker haben kürzlich in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ein "Exzellenzcluster" eingeworben. Nach einem Umbau wird die Mathematik das repräsentative Gebäude der Landwirtschaftskammer an der Endenicher Allee beziehen. Außerdem sind ein Neubau für die Informatik und der Neubau eines Hörsaalzentrums geplant. Die Biowissenschaften dürfen ebenfalls mit noch stärker Unterstützung rechnen.

Im Zuge der Exzellenzinitiative hat die Universität Bonn ein Zukunftskonzept skizziert, das die Überschrift "Excellence makes the difference" (Exzellenz macht den Unterschied) trägt. Darin sind neun konkrete Projekte zur Qualitätssteigerung in der Forschung und zur Weiterentwicklung der Hochschule als Forschungsuniversität beschrieben. Im Rahmen ihrer derzeitigen finanziellen Spielräume hat die Universität bereits mit der Umsetzung dieser Vorhaben begonnen. Die Zielvereinbarung legt fest, dass der eingeschlagene Weg auch dann konsequent weiterverfolgt wird, wenn das Konzept nicht in den Genuß einer Förderung durch die Exzellenzinitiative kommen sollte.

Qualitätssicherung in der Lehre

Einen weiteren Schwerpunkt setzen Uni und Land bei der Qualitätssicherung in der Lehre. So sollen bereits bis zum Jahresende 2007 Verfahren zur kontinuierlichen Beobachtung des Studienverlaufs und des -erfolges etabliert werden. In der Hochbegabtenförderung werden in den kommenden Jahren ebenso Akzente gesetzt wie im Wissens- und Technologietransfer. So soll bis 2009 eine Patent- und Verwertungsstrategie entwickelt werden. Die Universität Bonn legt ferner ein neues Programm zur Förderung besonders qualifizierter Wissenschaftlerinnen auf. Durch die Einrichtung eines "Welcome Centers" für ausländische Gastwissenschaftler und die Berufung von Professoren aus dem Ausland soll die internationale Ausrichtung gestärkt werden.

Im Rahmen eines Innovationsfonds haben das Land und die Universität Prämien für die Einwerbung von Sonderforschungsbereichen, Forschergruppen und Graduiertenkollegs vereinbart. Auch die Einwerbung von Drittmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft werden vom Land belohnt. Jeden fünften Euro für die Hochschulen wird das Land nach definierten Leistungskriterien (Absolventen, Promotionen und eingeworbene Drittmittel) vergeben, die übrigen Mittel sind bis zum Ablauf der Vereinbarung Ende 2010 fest zugesagt.



Weiterführende Informationen:

Der vollständige Text der Zielvereinbarung kann abgerufen werden unter: http://www.uni-bonn.de/Aktuelles/Downloads.html


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