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Datum: 07.03.2018

Attraktive Lernumgebung: Informatik bezieht Neubau in Poppelsdorf

Bislang waren die Informatiker der Universität Bonn quer über die Stadt verteilt – nun werden sie erstmals unter einem Dach vereint: Der 8.500 Quadratmeter Nutzfläche große Neubau auf dem Campus Poppelsdorf ist seit kurzem als neues "Informatik-Zentrum" das Zuhause des Instituts für Informatik und des Bonn-Aachen International Center for Information Technology (b-it).

Viele Studierende von heute kennen es gar nicht anders: Bislang war die Informatik in Bonn über die ganze Stadt verteilt; ein Großteil des Fachbereichs war 2011 aufgrund der Schadstoffbelastung des Universitätsgebäudes in der Römerstraße in ein Ausweichquartier am Rande des UN-Viertels umgezogen. Das 2002 gegründete Bonn-Aachen International Center for Information Technology war bislang in der ehemaligen nordrhein-westfälischen Landesvertretung in der Dahlmannstraße untergebracht – einen Steinwurf vom World Conference Center Bonn entfernt.

 

 

Attraktive und moderne Lernumgebung

"Das Wir-Gefühl der Bonner Informatik neu belebt"

Jetzt also sind alle Bonner Informatiker in einem Neubau vereint. Prof. Dr. Heiko Röglin, derzeit Vorsitzender der Fachgruppe Informatik, sieht darin große Chancen: „Bislang musste man für jeden Vortrag und jedes Gespräch einmal quer durch die ganze Stadt fahren. Oft entstehen die besten Ideen nicht in Meetings, sondern beim spontanen Austausch, beim gemeinsamen Kaffeetrinken oder in Gesprächen auf dem kurzen Dienstweg. Passend zum Motto der 200-Jahr-Feier der Universität wird also das Wir-Gefühl der Bonner Informatik neu belebt.“ Die Studierenden profitieren gleich doppelt vom Umzug auf den Campus Poppelsdorf, ist Prof. Röglin überzeugt: „Zum einen ist die Lernumgebung hier deutlich attraktiver und moderner als an den alten Standorten. Zum anderen freuen wir uns, dass der mit dem Pendeln verbundene Zeit- und Produktivitätsverlust nun ein Ende hat.“

 

Die ersten Tage im neuen Büro ist Röglin wie alle seiner Kolleginnen und Kollegen damit beschäftigt, sämtliche Technik wieder ans Laufen zu kriegen. Immerhin muss er nur noch auspacken, was er wirklich braucht: „Wir haben den Umzug genutzt, um uns von vielen alten Dingen zu trennen. Es ist erstaunlich, was dabei alles zu Tage gefördert wurde. Neben diverser Hardware und Büchern aus den letzten 35 Jahren haben wir auch Schätze entdeckt wie z.B. Bilder von Institutsveranstaltungen in den 80er Jahren.“

 

Geothermie und die alten Römer

Von noch älteren Schätzen am neuen Standort weiß Ralf Stobbe von der Bauabteilung der Universitätsverwaltung zu berichten: „Im Bereich des Neubaus wurde im Zuge der Gründungsarbeiten eine römische Siedlung vorgefunden. Speziell im Innenhof des Neubaus der Informatik wurde eine römischer Brunnen entdeckt.“ Auch ein römischer Tempel wurde entdeckt. Er befindet sich im Boden unter dem Hörsaalgebäude. Apropos Boden: Für eine nachhaltige Grundversorgung der Neubauten mit Wärme und Kälte sorgt eine Geothermie-Anlage.

 

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