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Datum: 27.11.2018

Hilfe für engagierte Studierende in Konfliktgebieten Große Blutspendeaktion mit „Studieren Ohne Grenzen“ am Uni-Klinikum Bonn

Die Bonner Lokalgruppe von „Studieren Ohne Grenzen“ und der Blutspendedienst am Bonner Universitätsklinikum rufen gemeinsam zur Blutspende auf. Denn Blutkonserven werden in Bonn und der Region dringend benötigt. Spender haben die Möglichkeit mit der Aufwandsentschädigung engagierte Studierende in ehemaligen Kriegsgebieten und Krisenregionen zu unterstützen. Interessierte können sich zum Auftakt vom 10. bis 14. Dezember, im Blutspendedienst auf dem Venusberg-Campus [Gebäude-Nr. 43], Sigmund-Freud-Str. 25, jeweils zu den Spendezeiten über die Arbeit von „Studieren Ohne Grenzen“ informieren.

Blut rettet Leben. Denn Blutkonserven verhindern nicht nur im akuten Notfall das Verbluten eines Unfallopfers, sondern unterstützen unter anderem auch die Behandlung von Krebspatienten und Frühgeborenen. So werden am Universitätsklinikum Bonn ein Viertel des gesamten Bedarfs für die Notfall- und Intensivmedizin und über 20 Prozent für krebskranke Menschen benötigt. Daneben werden Blutkonserven in der Chirurgie, Gynäkologie, Kardiologie, Kinderheilkunde und anderen Bereichen eingesetzt. Doch die Zahl der Spenden in ganz Deutschland reicht immer weniger aus, um den steigenden Bedarf zu decken. Daher möchte die Bonner Lokalgruppe „Studieren Ohne Grenzen“ mehr Menschen zur Blutspende zu motivieren und gleichzeitig Spenden für die Stipendien und Projekte des Vereins sammeln. "Mit drei Blutspenden kann im Rahmen unserer Aktion einem engagierten Menschen in Herat, in Afghanistan, schon einen Monat das Studium finanziert werden.“, sagt Luisa Denter von der Bonner Lokalgruppe.

„Studieren Ohne Grenzen“ engagiert sich für Hochschulbildung in ehemaligen Konfliktgebieten - derzeit unter anderem in der DR Kongo, Sri Lanka und Tschetschenien. Die Bonner Lokalgruppe ist insbesondere für Afghanistan aktiv. Der studentische Verein vergibt Stipendien an bedürftige und engagierte junge Menschen, welche dann soziale Projekte in ihren Ländern initiieren. So geben die geförderten Studierenden ihr Wissen und ihre Kompetenzen an andere Menschen weiter - beispielsweise durch Unterricht oder durch das Lehren von Erste-Hilfe-Methoden.

„Wir freuen uns auf Studieren Ohne Grenzen als neuen Kooperationspartner“, sagt Professor Dr. Johannes Oldenburg, Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Bonn. Das ehrenamtliche Engagement der Bonner Studierenden, sich darum zu kümmern, dass auch bedürftige, motivierte junge Menschen in ehemaligen Kriegsgebieten und Krisenregionen studieren können, findet er toll. „Natürlich möchten wir mit der Aktion auch neue Blutspender gewinnen und unsere Dauerspender enger an uns binden.“

Interessierte können sich vom 10. bis 14. Dezember, im Blutspendedienst auf dem Venusberg-Campus [Gebäude-Nr. 43], Sigmund-Freud-Str. 25, jeweils zu den Spendezeiten über die Arbeit von „Studieren Ohne Grenzen“ informieren. Spendezeiten sind Montag und Freitag von 7:30 bis 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Mittwoch von 13 bis 19 Uhr.

Mehr Informationen zum studentischen Verein „Studieren Ohne Grenzen“ gibt es auch unter: https://www.studieren-ohne-grenzen.org/

Mehr Informationen zur Blutspende gibt es unter: www.bonnerblut.de.

Kontakt für die Medien:
Monika Jakobs-Sackenheim
Koordinatorin Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn
Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin
Telefon: 0228/287-15134
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]


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