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Datum: 05.12.2019

„Gründerzeit“ an der Universität Bonn eingeläutet Zwei Millionen Euro für die Förderung von Existenzgründungen

Die Universität Bonn erhält in den kommenden vier Jahren zwei Millionen Euro für die Förderung von Existenz- und Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus. Sie gehört zu den Preisträgern im Wettbewerb EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die Förderung beginnt im Frühjahr 2020.

Mit der Bundesförderung wird die Universität Bonn ihr Transfercenter enaCom weiter ausbauen und professionalisieren. Ausgehend von exzellenten Wissenschaftsbereichen sollen marktfähige Ideen identifiziert und gezielt gefördert werden. Ziel ist es, zusätzliche Gründungspotentiale in den Forschungsschwerpunkten Nachhaltigkeit, Gesundheit und Künstliche Intelligenz zu identifizieren und zu erschließen. Den Exzellenzclustern und transdisziplinären Forschungsbereichen der Universität Bonn kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Die Zahl der Start-ups und Spin-Offs aus der Universität soll kontinuierlich wachsen. Dazu sollen insbesondere die Nachwuchswissenschaftler und Studierende für den alternativen Karriereweg „Gründen“ begeistert und für eine Gründung qualifiziert werden. Schon heute machen sich jährlich zwei bis drei Gründungsinitiativen aus der Universität auf den Weg. Diese Zahl soll deutlich steigen.

Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch begrüßte den Erfolg bei dem Wettbewerb: „In den letzten Jahren haben wir unsere Transferaktivitäten mit dem Transfercenter enaCom systematisch ausgebaut. Der Erfolg im EXIST-Wettbewerb ist nun ein weiterer wichtiger Etappensieg bei der Umsetzung unserer Strategie. Die eingeworbene Förderung wird uns nun dabei unterstützen, die Exzellenzuniversität Bonn in den nächsten Jahren weiter zu einem der wichtigsten Innovations- und Jobmotoren in der internationalen Wissenschaftsregion Bonn und darüber hinaus weiterzuentwickeln.“

Ziel des bundesweiten Wettbewerbs EXIST-Potentiale ist es, die Rahmenbedingungen für Start-ups und wissensbasierte Ausgründungen aus Hochschulen in der Breite nachhaltig zu verbessern. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erklärte dazu: „Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Sie bringen Innovationen voran, sind Motor des strukturellen Wandels und schaffen Arbeitsplätze der Zukunft. Dabei spielen Hochschulen eine entscheidende Rolle als Ideenschmieden für innovative Gründungsvorhaben.“

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