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Datum: 22.09.2011

Forschende Schüler Preisträger für die Dr. Hans Riegel-Fachpreise stehen fest. Urkundenverleihung an der Universität Bonn

Wie hat sich Bonn städtebaulich entlang der B9 verändert? Was sucht Kresse auf einem Plattenteller? Lässt sich der Alkoholabbau im Körper beschleunigen? Antworten auf diese Fragen geben Facharbeiten von Schülern aus Bonn und der Region, die nun von der Dr. Hans Riegel-Stiftung und der Universität Bonn ausgezeichnet wurden. In Biologie, Geographie, Mathematik und Chemie haben renommierte Wissenschaftler der Alma mater jeweils die besten drei Arbeiten gewählt. Die zwölf Preisträger erhielten am Mittwoch, den 21. September 2011, um 16 Uhr im Festsaal der Universität Bonn ihre Urkunden und ein Preisgeld.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe zwölf konnten bereits zum fünften Mal ihre Facharbeiten an der Universität Bonn einreichen und sich um die Dr. Hans Riegel-Fachpreise bewerben. Ziel der Auszeichnung ist es, junge wissenschaftliche Talente zu fördern und damit frühzeitig den Kontakt zur Hochschule herzustellen. Die vier Erstplatzierten können sich über jeweils 600 Euro freuen. Für die Plätze zwei und drei gibt es je 400 beziehungsweise 200 Euro. Erstmals profitieren auch die Schulen der Erstplatzierten von einem Sachpreis, den die Stiftung überreicht.

Auch in diesem Jahr wurde in allen Fachgebieten ein großes Themenspektrum abgedeckt, das sich vor allem durch Originalität und Aktualität auszeichnet. Insgesamt wurden 108 Facharbeiten eingereicht – ein neuer Rekord. Aus der Biologie sind es 48, aus der Geographie 31, der Chemie 15 und der Mathematik 14. Der Wettbewerb hat sich damit in der Schullandschaft sehr gut etabliert.


Die komplette Liste aller Preisträger:

Biologie:

1. Platz: Isabella Schweitzer (Helmholtz-Gymnasium Bonn)
„Biodiversität im Großraum Bonn“: Neben einem intensiven Studium der Fachliteratur und Gesprächen mit verschiedensten Experten führte die Schülerin eigene Freilanduntersuchungen vieler biologisch interessanter Habitate im Raum Bonn durch.
2. Platz: Katinka Breuer (Gymnasium am Oelberg Königswinter)
„Beeinflussung des Ethanolmetabolismus im menschlichen Körper“: Die Arbeit widmet sich der Frage, ob der Alkoholabbau im menschlichen Körper maßgeblich etwa durch Nahrungsaufnahme oder körperliche Aktivität beeinflusst werden kann. Sie erteilt obskuren Wundermitteln zur Beschleunigung des Alkoholabbaus eine klare Absage.
3. Platz: Marc Emmerich (Anno-Gymnasium Siegburg)
„Kresse auf dem Plattenteller“: In der experimentellen Arbeit zum Einfluss der Schwerkraft auf Pflanzen untersuchte der Schüler die Wachstumsrichtung von Kressewurzeln, indem er sie auf dem Teller eines Plattenspielers Zentrifugalkräften aussetzte.


Geographie:

1. Platz: Matthias Kolb (Ernst-Kalkuhl-Gymnasium Bonn)
„Auswirkungen eines internationalen Sportereignisses auf die Stadt Johannesburg am Beispiel des Rea Vaya Schnellbusssystems“: Die Arbeit zeigt, wie der mangelhafte Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Johannesburg durch die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auch für die Bürger der südafrikanischen Stadt verbessert werden konnte.
2. Platz: Jörg Macke (Erzbischöfliches Kardinal-Frings-Gymnasium Bonn)
„Die Weltklimakonferenz 2010 in Cancún als Beitrag zum Schutz des Klimas“: Es wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die regelmäßig stattfindenden Weltklimakonferenzen für die Eindämmung der globalen Erwärmung und deren Folgen haben.
3. Platz: Niklas Johaentges (Ernst-Kalkuhl-Gymnasium Bonn)
„Strukturveränderungen entlang der B9 seit Ende der 1960er Jahre im Bereich der Friedrich-Ebert-Allee“: Am Beispiel der Friedrich-Ebert-Allee wird behandelt, wie sich Bonn städtebaulich von der provisorischen Hauptstadt über die Wiedervereinigung und den Regierungsumzug nach Berlin weiterentwickelte.


Mathematik:

1. Platz: Inga Löser (CJD Christophorusschule Königswinter)
„Entwicklung von Gewinnstrategien für das Spiel Mastermind“: Im Spiel „Mastermind“ geht es darum, mit möglichst wenigen Fragen einen Code zu entschlüsseln. Anhand von angewandter Mathematik werden Lösungsstrategien untersucht und verglichen.
2. Platz: Diana Dahm (Ernst-Kalkuhl-Gymnasium Bonn)
„Von der Honigbiene zur Numerischen Integration“: Mit Hilfe von grundlegenden Methoden der numerischen Integration wird berechnet, ob sich für eine Biene das Honigsammeln wirklich lohnt.
3. Platz: Alexander Faßbender (Vinzenz-Palotti-Kolleg Rheinbach)
„Taylorformel“: Die Arbeit verbindet das analytische Thema der Mathematik mit einem Beispiel über eine Physikklausur aus dem Schüleralltag.


Chemie:

1. Platz: Pia Brensing (Carl-von-Ossietzki-Gymnasium Bonn)
„Das `Allheilmittel´ Vitamin C. Bedeutung für die Gesundheit und Konzentrationsbestimmungen in Orangensäften“: Experimentell wird der Vitamin C-Gehalt in verschiedenen Orangensäften bestimmt, die Analysemethodik verbessert und die Bedeutung des Vitamins eingeordnet.
2. Platz: Sonja Schröder (Beethoven-Gymnasium Bonn)
„Dioxin – die Gefahren eines industriellen Nebenproduktes am Beispiel des Unfalls in Seveso“: In wissenschaftsjournalistischer Form werden die Hintergründe und Auswirkungen der Freisetzung des giftigen Dioxins im norditalienischen Seveso im Jahr 1976 analysiert.
3. Platz: Andreas zur Bonsen (Carl-von-Ossietzki-Gymnasium Bonn)
„Chemische Analyse von Cola“: Experimentell wird der Gehalt an Phosphorsäure in dem Allerweltsgetränk mit geheimnisumwitterter Zusammensetzung bestimmt.


Kontakt:
Dr. Andrea Grugel
Abt. 8.1 – Veranstaltungen und Identifikation
Telefon: 0228/73-9747
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