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Datum: 11.07.2019

Weltpremiere: Das allererste Physikshow-Musical Studierende wollen besingen, wie Planeten entstehen

Die Physikshow der Universität Bonn präsentiert ihr allererstes Musical am Samstag, 27. Juli, um 18 Uhr im Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28, 53115 Bonn. In einer humorvollen Schau mit Vorführexperimenten und Live-Musik erklärt die studentische Gruppe, was das Leben auf der Erde aus physikalischer Sicht ermöglicht und schützt.

Interessierte Personen und Familien mit Kindern ab acht Jahren können ab sofort mit einer Mail an [Email protection active, please enable JavaScript.] kostenlos Plätze reservieren. Die Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen!

Physikprofessor Herbert Dreiner sagt: „Soweit wir wissen, ist es das erste Mal, dass ein ‚Physikshow-Musical‘ aufgeführt wird. Also in dem Sinne ist es eine Weltpremiere!“ Zusammen mit Michael Kortmann vom Physikalischen Institut leitet Dreiner seit 2002 die Physikshow an der Universität Bonn. Die beiden begleiten eine wachsende Zahl von Studierenden und Promovierenden dabei, immer neue fantasievolle Theaterstücke mit physikalischen Vorführexperimenten zu entwickeln und vorzuführen.

Seit Jahren kursierte die Idee

Schon seit Jahren kursierte in der Physikshow die Idee, ein Musical zu produzieren, aber eher als Scherz. Nun hat sich ein großes Team für die Umsetzung dieses Projekts gefunden. Und zum Glück gibt es auch einige Studierende mit Gesangserfahrungen.

Für das Physikshow-Musical entführt die Gruppe ihr Publikum in den galaktischen Planetenladen “PLANETAMOS“. Hier bestellt das Leben persönlich einen florierenden Planeten. Als ihr Mann, der Tod, den Weltenladen betritt, kommt das Verkaufsteam ganz schön ins Schwitzen. Nebenbei wird veranschaulicht, wie Planeten entstehen, warum der Mond lebenswichtig ist, wie die Jahreszeiten zustande kommen, wozu die Erdatmosphäre oder das globale Magnetfeld gut sind, wie der Treibhauseffekt funktioniert und was die Welt im Innersten zusammenhält. Der Autor des Musicals, David Ohse, berichtet: „Wir haben sehr großes Glück mit unserem Planeten Erde. Das möchte ich mit dem Stück auf musikalischer und physikalischer Ebene vermitteln.“

Vorbereitung laufen neben den Klausuren

Bis zur Uraufführung gibt es noch viel zu tun. Texte schreiben, Noten arrangieren und Experimente optimieren. Zwischen den Stell-, Sprech-, Sing-, Experimentier- und Durchlaufproben müssen die Studierenden selbst noch Klausuren schreiben oder ihre Abschlussarbeiten voranbringen. Dennoch sind sie hochmotiviert. „Es macht einfach unglaublichen Spaß zu sehen, wie das Projekt wächst. Die Lieder gehen einem nicht mehr aus dem Kopf“, freut sich Jana Bürgers, die Liedtexte schreibt und Noten für die Instrumente arrangiert. Unterdessen verwandeln die anderen Team-Mitglieder den Hörsaal mit Requisiten und einem großen Mobile in einen Planetenladen.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://www.physikshow.uni-bonn.de

 

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