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Datum: 15.05.2018

Große Ehre für Prof. Dr. Ulf-G. Meißner Chinesische Akademie der Wissenschaften zeichnet den Physiker der Uni Bonn mit herausragendem Preis aus

Prof. Dr. Ulf-G. Meißner vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn hat von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften den hochkarätigen Distinguished Scientist Award erhalten. Damit werden die Verdienste des Physikers für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der theoretischen Kern- und Teilchenphysik gewürdigt. Der Preis ist mit 140.000 Renmimbi Yuan dotiert, das entspricht etwa 18.500 Euro.

Kürzlich überreichte Prof. Feng-Kun Guo vom Institut für Theoretischen Physik den Distinguished Scientist Award in Beijing an Prof. Dr. Ulf-G. Meißner vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn. „Es freut mich sehr, diesen Preis erhalten zu haben, da das Auswahlverfahren sehr kompetitiv ist“, sagt Meißner. Mit der Ehrung wird vor allem das Engagement des Physikers der Universität Bonn für die Stärkung der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit gewürdigt.

Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, gratuliert zur Auszeichnung: „Diese hohe Auszeichnung der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ist eine große Ehre für Prof. Meißner, und ich freue mich als Rektor der Bonner Universität natürlich sehr darüber. Prof. Meißner gehört zu unseren besten und international meist zitierten Wissenschaftlern. Er arbeitet schon seit vielen Jahren intensiv mit chinesischen Kollegen zusammen, zum Beispiel im Rahmen des deutsch/chinesischen Transregio-Sonderforschungsbereichs 110 der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den Prof. Meißner seit 2012 leitet.“

Vor sechs Jahren initiierten Meißner und Prof. Bing-Song Zou vom Institut für Theoretische Physik in Beijing den transregionalen Sonderforschungsbereich unter Federführung der Universität Bonn, der sich mit der starken Wechselwirkung beschäftigt. Der SFB führt auf neuartige Weise Expertise in Hadronen- sowie Kernphysik zusammen und nutzt Teilchenbeschleuniger in China und Deutschland. Wissenschaftler der Technischen Universität München, der Ruhr-Universität Bochum und des Forschungszentrums Jülich sind auf deutscher Seite beteiligt.

„Der deutsch-chinesische Transregio läuft sehr erfolgreich“, sagt Prof. Meißner. „Dadurch wurde auch die Zusammenarbeit zwischen den chinesischen und deutschen Institutionen weiter gestärkt.“ Während eines zweiwöchigen Aufenthaltes in Beijing hielt der Preisträger auch eine Vorlesungsreihe am Institut für Theoretische Physik und am Institut für Hoch-Energie-Physik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Bei dieser Gelegenheit wurde Meißner mit dem Award geehrt. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die man als Gastprofessor in China bekommen kann.

Kontakt für die Medien:

Prof. Dr. Ulf-G. Meißner
Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik
Universität Bonn
Tel. 0228/732365
E-Mail: meissner@hiskp.uni-bonn.de

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