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Datum: 08.06.2016

Humboldt-Forschungspreis für Daniel Tataru Der rumänisch-amerikanische Mathematiker ist zu Gast bei Prof. Dr. Herbert Koch von der Universität Bonn

Von der University of California, Berkeley in den USA kommt Prof. Dr. Daniel Tataru mit einem Humboldt-Forschungspreis zu mehreren Gastaufenthalten an die Universität Bonn. Zusammen mit Prof. Dr. Herbert Koch treibt er die Forschung auf seinem Spezialgebiet der verallgemeinerten Wellengleichungen voran. Die Auszeichnung ist mit 60.000 Euro dotiert.

Daniel Tataru gilt als ein Ausnahmemathematiker. 1967 in Rumänien geboren und anschließend dort aufgewachsen gewann er als Schüler dreimal die nationale und zweimal die internationale Mathematik-Olympiade. Mit seiner Diplom-Arbeit an der Universität Iasi errang er zudem einen Preis der rumänischen Akademie der Wissenschaften. 1992 promovierte er an der University of Virginia (USA), war danach Professor an der Northwestern University und ist seit 2001 an der University of California, Berkeley.

„Prof. Tataru hat für seine Forschung auf dem Gebiet der nichtlinearen Wellengleichungen international einen herausragenden Ruf“, sagt Gastgeber Prof. Dr. Herbert Koch von der Universität Bonn, der den Top-Wissenschaftler für den Humboldt-Forschungspreis nominiert hat. Gemeinsamen wollen die beiden Forscher mit der 60.000 Euro dotierten Auszeichnung dieses Fachgebiet weiter vorantreiben.

Beide Wissenschaftler arbeiten bereits seit Jahren zusammen

Der Mathematiker von der University of California, Berkeley arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Prof. Koch zusammen. Mehrmals war er an der Universität Bonn zu Besuch. „Die Erfahrungen waren durchweg positiv“, sagt Prof. Tataru. „Deshalb freue ich mich auf einen längeren Aufenthalt in Bonn, damit wir unsere gemeinsamen Forschungspläne noch kräftiger vorantreiben können.“

Nächstes Jahr will Prof. Tataru zu einem kürzeren Aufenthalt und im Jahr 2018 für rund sechs Monate an die Universität Bonn kommen. Beide Wissenschaftler möchten zu einem besseren Verständnis von den Langzeitdynamiken von fließenden Flüssigkeiten, insbesondere der Entwicklung von Wasserwellen, kommen. „Unsere Arbeiten haben einen starken Anwendungsbezug zur Strömungsdynamik“, berichtet Prof. Tataru.

Kontakt für die Medien:

Prof. Dr. Herbert Koch
Mathematisches Institut
Universität Bonn
Tel. 0228/733787
E-Mail: koch@math.uni-bonn.de

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