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Datum: 19.04.2016

Willkommen an der Universität Bonn DAAD fördert zwei neue Projekte für Studieninteressenten mit Fluchthintergrund

Immer mehr in Bonn und der Region lebende Flüchtlinge interessieren sich für ein Studium an der Universität Bonn. Der Deutsche akademische Austauschdienst (DAAD) fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ab Beginn des Sommersemesters nun zwei Projekte an der Universität Bonn, um Studieninteressenten mit Fluchthintergrund den Einstieg in das Studium zu erleichtern.

Mit Beginn des Sommersemesters hat das Programm FdIS (Förderung der Integration in das Studium) seine Arbeit aufgenommen. Aktuell erhalten 14 studierwillige Flüchtlinge in einer Kombination von Deutschkursen auf fortgeschrittenem Niveau und dem Besuch von fachbezogenen Lehrveranstaltungen sowohl eine Vorbereitung auf die notwendige Sprachprüfung als auch einen realistischen Eindruck vom Studieren an der Universität Bonn. Dabei kommt ihnen zugute, dass eventuell in den Fachkursen erbrachte Studienleistungen nach einer späteren Einschreibung für das Fachstudium angerechnet werden können.

Der DAAD fördert dieses Programm mit Mitteln des BMBF und macht so dankenswerterweise sowohl sinnvolle Ergänzungen um einen Landeskundekurs sowie ein Wochenendseminar zum Interkulturellen Training als auch dringend erforderliche personelle Unterstützung möglich.

Darüber hinaus fördert der DAAD das gemeinsam vom Geographischen Institut der Universität Bonn und der studentischen Initiative für Flüchtlinge (IFF) beantragte Projekt „welcome to study together in Bonn“ mit zwei Stellen für studentische Hilfskräfte.

Ein Ziel ist es, frühzeitig auf studieninteressierte Flüchtlinge, die in der Region Bonn/Rhein-Sieg leben, zuzugehen und ihnen den Einstieg in das Studium zu erklären und zu erleichtern. Das zweite Ziel ist es, bereits an der Universität studierende Flüchtlinge – unter anderem die Teilnehmer des FdIS-Programmes – zu begleiten und ihnen eine Teilhabe am studentischen Uni-Leben zu eröffnen; zum Beispiel durch ein spezielles Freizeitprogramm und studienbegleitende Workshops.

Dr. Benjamin Etzold, Mitarbeiter des Geographischen Instituts, erklärt hierzu: „Viele Studierende und Dozenten der Universität engagieren sich bereits für Flüchtlinge. Durch die DAAD-Förderung können wir dieses Engagement nun tatkräftig unterstützen“.

Die Mitarbeiter und Studierenden der Universität hoffen, dass die beiden Projekte dazu beitragen, dass sich die Bildungsperspektiven für junge Flüchtlinge weiter verbessern, und dass in den nächsten Jahren mehr Flüchtlinge wie andere internationale Studenten und Wissenschaftler an der Universität Bonn ihre akademische Heimat finden.

Weiterführende Information:
https://www.uni-bonn.de/internationales/aus-aller-welt-nach-bonn/angebote-fuer-gefluechtete
http://www.asta-bonn.de/StartStudy_-_IFF-Sprechstunde
https://www.geographie.uni-bonn.de/refugees

 

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