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Datum: 09.02.2017

Hohe Auszeichnung für Gerd Faltings

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Gerd Faltings erhält die Cantor-Medaille der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) für seine über Jahre hinweg herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Prof. Dr. Gerd Faltings ist Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn und Mitglied im Hausdorff Center for Mathematics, dem Exzellenzcluster für Mathematik und mathematische Ökonomie der Universität Bonn. Als einziger Deutscher bekam er die Fields-Medaille verliehen, die höchste Auszeichnung in der Mathematik.

Die Cantor-Medaille ist die bedeutendste wissenschaftliche Auszeichnung, die die DMV vergibt. Das Preisgeld beträgt 4.000 Euro, es zählt das Renommee. Faltings Arbeiten revolutionierten die algebraische Geometrie und strahlten auch auf andere Teilgebiete der Mathematik ab, etwa auf die Zahlentheorie. International bekannt wurde Faltings bereits 1983, als der damals 28-jährige Mathematikprofessor der Universität Wuppertal die „Mordellsche Vermutung“ bewies – ein Jahrhundertereignis zu einer Fragestellung, die der amerikanisch-britische Mathematiker Louis Joel Mordell 1922 formuliert hatte. Mit der Cantor-Medaille würdigt die DMV nun das Lebenswerk von Gerd Faltings. Die Medaille wird auf der DMV-Jahrestagung überreicht, die dieses Jahr vom 11. bis 15. September gemeinsam mit der Östereichischen Mathematischen Gesellschaft (ÖMG) in Salzburg stattfindet.

Weitere Informationen: https://dmv.mathematik.de/index.php/aktuell-presse/presseinformationen/2625-presseinfo

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