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Internationale Wissenschaftsstadt

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Bonn boomt
 – und ist heute trotz des mittlerweile mehr als 15 Jahre zurückliegenden Umzugs von Parlament und Teilen der Regierung nach Berlin internationaler denn je.

Der Wegzug des Parlaments war für die Bundesstadt Bonn kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: Im Gegenteil. Mit ungebrochenem Elan hat sich Bonn dem Ziel verschrieben, zu einem internationalen Standort für Wissenschaft und nachhaltige Entwicklung zu werden.


Wissenschaftsstandort Bonn

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Zur Wissenschaftslandschaft gehören neben der
 Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität und den vier Fachhochschulen in der Region zahlreiche Forschungsinstitute der Fraunhofer Gesellschaft, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Max-Planck-Gesellschaft, der Forschungsgesellschaft für Angewandte Naturwissenschaften und viele weitere wichtige Institute wie zum Beispiel das Center of Advanced European Studies and Research (caesar) mit seiner anwenderorientierten Grundlagenforschung im Bereich der Neurowissenschaften. Hinzu kommen weitere herausragende Einrichtungen wie das Hirnforschungszentrum Life & Brain und das noch relativ junge Helmholtz-Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen.

Darüber hinaus sind auch die Wege zu den wichtigsten Wissenschaftsförderorganisationen kurz: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in Bonn ebenso ihren Sitz wie die Alexander-von-Humboldt-Stiftung und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Weitere Informationen: Wissenschaftsregion Bonn


UN-Stadt Bonn

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Der
 Politik- und Verwaltungsstandort Bonn wurde in jüngerer Zeit durch die Vereinten Nationen (UN) international aufgewertet. So ist Bonn neben Genf und Wien heute einer der wichtigsten Standorte der UN in Europa. Unter den 18 UN-Einrichtungen am Rhein, die zu einem großen Teil mit dem Themenkomplex „Nachhaltige Entwicklung“ befasst sind, befindet sich auch das Vize-Rektorat in Europa der Universität der Vereinten Nationen (UNU) sowie zwei weitere Universitätsinstitute.

Die Universität Bonn und die UNU pflegen einen intensiven Forschungsaustausch und haben den gemeinsamen Masterstudiengang „Geography of Environmental Risks and Human Security“ initiiert.

Weitere Informationen: UN-Stadt Bonn


Sustainability-Hub Bonn

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Die zahlreich hier ansässigen Wissenschafts-einrichtungen und internationalen Organisationen sind die besondere Stärke und ein Alleinstellungsmerkmal von Bonn. Daraus ergeben sich vielseitige Möglichkeiten der Zusammenarbeit in zukunftsrelevanten Forschungsfeldern wie „Menschliche Sicherheit“, „Klima- und Wasserforschung“, „biologische Vielfalt“ oder „Ernährungssicherheit“. In diesem Zusammenhang steht auch die Einrichtung der Koordinierungsstelle „Nachhaltige Entwicklung und Risikomanagement in der internationalen Zusammenarbeit“  im Dezernat Internationales der Universität Bonn, die bereits seit 2012 einen wichtigen Beitrag zur Profilierung Bonns als Zukunftslabor und zur Vernetzung aller wichtigen Akteure leistet.

In den nächsten Jahren soll das Potenzial des einmaligen Bonner Umfeldes noch strategischer genutzt und der Ausbau von Netzwerken und Kooperationen zwischen Wissenschaftseinrichtungen, internationaler Organisationen und weiteren Akteuren vorangetrieben werden. Dies vereinbarten im Juli 2014 die Universität Bonn, die DFG und die Bundesstadt Bonn in einem gemeinsamen Strategiepapier.

Weitere Informationen: Koordinierungsstelle und Stategiepapier

 

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