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Geflüchtete und gefährdete Forschende

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Die Universität Bonn engagiert sich aktiv für geflüchtete und gefährdete Forschende, die aufgrund von Verfolgung oder Gewalt nicht mehr in ihren Heimatländern arbeiten können. Als Gründungsmitglied der deutschen Sektion des weltweiten Scholars at Risk Netzwerk bekennt sich die Universität Bonn explizit zum Prinzip der akademischen Freiheit.

6. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative

Die Universität Bonn wird sich auch an der 6. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative beteiligen und geeignete Kandidat*innen für ein Philipp Schwartz-Stipendium nominieren. Die Koordination der zentralen Antragstellung liegt beim Welcome Center für internationale Forschende im Dezernat Internationales.

Sofern Sie eine Person für ein Philipp Schwartz-Stipendium nominieren möchten, wenden Sie sich bitte an das Welcome Center für internationale Forschende ([Email protection active, please enable JavaScript.]; +49 (0)228-73 4823). Eine finale Interessensbekundung muss bis zum 16.08.2019 im Welcome Center für internationale Forschende vorliegen. Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Bonner Universitätsprofessor*innen eine Nominierung vornehmen können. Das Welcome Center für internationale Forschende ist gerne bei der Kontaktherstellung behilflich.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren der Philipp Schwarz Initiative finden Sie hier.
Programm "Zuflucht-Zugang-Zukunft"

Das Bonner Unterstützungsprogramm für geflüchtete Forschende geht im Herbst 2019 in die dritte Runde. Es bietet geflüchteten Forschenden Beratungs- und Förderangebote, die zu einer beruflichen Integration in Deutschland beitragen sollen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Angebote für geflüchtete und gefährdete Forschende 

Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Mit der Philipp Schwartz-Initiative erhalten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, gefährdete Akademiker/innen im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen. An der Universität Bonn konnten in diesem Rahmen bereits drei Wissenschaftler aufgenommen werden. Auf der Webseite der Philipp Schwartz-Initiative werden aktuelle Ausschreibungen veröffentlicht.


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die DFG bietet aus ihrem Heimatland nach Deutschland geflüchteten Forschenden auf allen wissenschaftlichen Karrierestufen die Mitarbeit in laufenden DFG-Projekten an. Forschungsprojekte, die bereits von der DFG gefördert werden, können Anträge für zusätzliches Personal stellen und damit eine Einbindung geflüchteter Forschender ermöglichen. Ferner können geflohene Forschende auch direkt in Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen DFG-geförderten Verbundprojekten gefördert werden. Als Interessent/in können Sie mit Verweis auf das Programm direkt eine Anfrage an die Leitungen laufender DFG-Projekte bzw. Graduiertenkollegs stellen. Gerne geben wir Ihnen Auskunft über die laufenden DFG-Projekte in Bonn und helfen Ihnen bei der Vermittlung.


VolkswagenSitftung

Die VolkswagenStiftung bietet, vergleichbar mit dem Angebot der DFG, geflüchteten Forschenden, denen im Rahmen eines Asylverfahrens eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde, die Mitarbeit in bestehenden, von ihr geförderten Forschungsprojekten an. Auch hier stellt die Projektleitung den Antrag. Als Interessent/in können Sie mit Verweis auf das Programm direkt eine Anfrage an die Leitungen laufender, durch die VolkswagenStiftung geförderte Projekte stellen. Gerne geben wir Ihnen Auskunft über die laufenden VW-Projekte in Bonn und helfen Ihnen bei der Vermittlung.


Baden-Württemberg Fonds für verfolgte Wissenschaftler

Die Baden-Württemberg-Stiftung hat ein Förderprogramm für gefährdete Wissenschaftler/innen ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, verfolgten Wissenschaftler/innen die Möglichkeit zu geben, mit dieser Förderung an einer Einrichtung in Baden-Württemberg ihre akademische Arbeit in einer sicheren Umgebung fortzusetzen.


Science4Refugees

Die Science4Refugees-Initiative hilft geflüchteten Wissenschaftlern und Forschern passende Stellen zu finden, die sowohl die eigene Situation verbessern als auch ihre Fähigkeiten und Erfahrungen für das europäische Wissenschaftssystem nutzbar machen.


Scholar Rescue Fund

Der Scholar Rescue Fund bietet Stipendien für Professoren, Forscher und bekannte Intellektuelle, deren Leben und Karriere im Heimatland bedroht werden, an. SRF vermittelt Wissenschaftler/innen an Hochschulen und stellt finanzielle Unterstützung.


Scholars at Risk

Scholars at Risk ist ein internationales Netzwerk von Hochschulen und Personen, die sich dem Schutz bedrohter Wissenschaftler/innen und der Akademischen Freiheit verschrieben haben.


Council for At-Risk Academics (CARA)

Diese weltweit tätige britische NGO vermittelt gefährdete Wissenschaftler/innen an Hochschulen und bietet ihnen finanzielle Unterstützung.


Chance for Science

Chance for Science ist eine Plattform für nach Deutschland geflüchtete Wissenschaftler/innen. Über sie kann Kontakt zu anderen Forschenden aus dem eigenen Spezialgebiet hergestellt werden. Ferner kann von Zugängen zu Bibliotheken, Konferenzen und Veranstaltungen an der Universität profitiert werden.


PAUSE - Programme national d’aide à l’Accueil en Urgence des Scientifiques en Exil

PAUSE ist ein Förderprogramm für französische Hochschulen und Forschungsinstitute, analog zum Philipp-Schwartz-Programm in Deutschland. Es ermöglicht Institutionen gefährdete Wissenschaftler*innen aufzunehmen. Es ist offen für Doktorand*innen, Postdocs und erfahrene Wissenschaftler*innen.

Reguläre Fördermöglichkeiten für internationale Forschende

Stellenangebote

Jobportale

Kontakt

Dezernat Internationales
Abt. 6.1 - Partnerschaften und Auslandsmarketing
Herr Simon Benhöfer
Tel.: 0228/73-4823
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

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