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Fotoreihe: Oliver Kirui's Forschungsreise in Afrika

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Auf seiner Forschungsreise nach Tansania und Äthiopien hat Oliver sich zunächst mit verschiedenen Gemeinden getroffen, um zu erfahren wie sich die Landschaften in ihrer Umgebung im Laufe der Zeit verändert haben. Es gibt vier Gemeinschaftstypen, die Oliver und sein Forschungsteam besucht haben: Gemeinschaften die aus dem Wald ihre Ressourcen ziehen. Gemeinschaften die das Land zum Weiden von Tieren verwenden. Gemeinschaften die Buschland nutzen. Und Gemeinschaften die verschiedenen Arten von Kulturpflanzen anbauen.

Die Landschaft in dieser Gemeinde ist ausgetrocknet und erodiert und somit für landwirtschaftliche Zwecke nicht mehr nutzbar. 

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Die Landschaft in dieser kenianischen Gemeinde hat sich innerhalb kurzer Zeit massiv verändert: Wälder wurden zuerst gerodet, in Weideflächen umgewandelt und dann als Ackerland genutzt, was zu einer Zerstörung des Ökosystems der Wälder führte. Langfristig würde eine nachhaltige Bewirtschaftung der Landschaft viele Vorteile bieten wie Bestäubung, weniger Luftverschmutzung und wiederverwendbares Land.

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Vor etwa acht Jahren war dieses Land abgetragen, abgeholzt und nicht mehr nutzbar. Durch die Sensibilisierung in der Bevölkerung, staatliche Anreize und Initiativen zur nachhaltigen Landbewirtschaftung ist das Land jetzt gesund und nachhaltig. Ein voller Erfolg!

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In Buschlandschaften sind Holz und Sträucher ein attraktiver Marktgut, da die allermeisten Haushalte Feuerholz zum Kochen verwenden. Leider bedeutet dies auch die Zerstörung der fragilen Baumressourcen. Ein Teil von Olivers Forschung ist die Bewertung nachhaltigerer und praktischerer Alternativen, wie beispielsweise die Verwendung von Biogas zum Kochen und Solarenergie für Licht.

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Jeder Quadratmeter zählt: beim kommerziellem Ackerbau sind Innovationen für eine nachhaltige Intensivierung der Pflanzenproduktion erforderlich, um den Masseneinsatz von Düngemitteln zu vermeiden. Hier wird Teff geerntet, eine Pflanze die in Äthiopien und Eritrea heimisch ist.

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Bevor Oliver seine Forschungsreise antrat, lokalisierte er mit der Hilfe von Satellitenbildern, Gebiete in Äthiopien und Tansania in denen eine Bodenerosion zu erkennen war. Gezielt nahm er Kontakt zu den betroffenen Gemeinden auf. Bei jedem Gemeindetreffen waren Vertreter der verschiedenen Statusgruppen anwesend: Frauen, Männer, Lehrer, Jugendleiter, lokale Behörden und Kirchen. Die Vertreter worden von Oliver und sein Team als Ausbilder geschult um gelerntes über eine nachhaltige Landwirtschaftsplanung an ihre Gemeindemitglieder weiterzugeben.

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In dem Treffen, verifizieren die Gemeindeleiter durch Gespräche die Geoddaten über die Bodenerosion seit 1982 die Oliver gesammelt hat, und erstelten gemeinsam mit Oliver eine Abbildung der Gemeinde mit der Hilfe von GPS-Koordinaten.

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Um die unterschiedlichen landwirtschaftlichen Prozesse für Nutzpflanzen und Vieh zu verstehen und Methoden für eine nachhaltige landwirtschaftliche Intensivierung zu entwickeln, befragte Oliver, zusammen mit ausgebildeten Zählern, auf seiner Forschungsreise 2.000 Haushalte. Hier spricht er mit einem Haushalt in Malawi.

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Oliver zusammen mit seinem Doktorvater Dr. Alisher Mirzabaev während eines Forschungsaufenthalts in Kenia.
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